Am 22. Mai 2026 steht die Technische Universität Braunschweig im Fokus mehrerer bedeutender Veranstaltungen und Entwicklungen, die sowohl die akademische Landschaft als auch die industrielle Zusammenarbeit betreffen. An diesem Tag fand ein parlamentarischer Abend in Berlin statt, an dem Verteidigungsminister Boris Pistorius und Innenministerin Daniela Behrens die sicherheitspolitische Bedeutung der Luftfahrt hervorhoben. Ein zentrales Thema war die Vorstellung des Research Airport Braunschweig, der sich als Innovationscluster etabliert und eng mit der TU Braunschweig, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Aerodata AG kooperiert. Schwerpunkte der Diskussionen waren nachhaltige Luftfahrt, der Einsatz von Drohnen sowie der Schutz kritischer Infrastruktur, wie magazin.tu-braunschweig.de berichtet.
Die internationale Forschungskooperation der TU Braunschweig und des Fraunhofer Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) wird mit der Feng Chia University in Taiwan weiter ausgebaut. Im Fokus der Partnerschaft stehen Halbleitertechnik, Oberflächenforschung sowie nachhaltige Produktionstechnologien. Geplante Forschungsprojekte und Austauschprogramme sollen die Zusammenarbeit vertiefen und neue Laborinfrastrukturen schaffen.
Innovationen in der Forschung
Ein weiterer spannender Forschungsbereich ist die Weltraumforschung unter dem Eis. Das Institut für Flugführung testet ein autonomes Unterwasserfahrzeug in Nordschweden. Diese Tests sind Teil des TRIPLE-Projekts, das die TU Braunschweig auf eine Antarktis-Mission vorbereitet, die für Ende 2026 geplant ist.
Im Rahmen des neuen Klima.Zukunftslabors, dem AgRe-Lab, wird die Entwicklung von Strategien für klimaresiliente Agrarlandschaften vorangetrieben. Dies geschieht innerhalb des Netzwerks des Zentrums für Klimaforschung Niedersachsen, das auf innovative Lösungen für gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen im Agrarsektor abzielt.
Erfolge und Auszeichnungen
Auf dem Weg zur Förderung von nachhaltigen Technologien wurde die TU Braunschweig zusammen mit der CompositeEdge GmbH für das Projekt „EdgeAdapt“ mit dem Technologietransferpreis 2026 ausgezeichnet. Dieses innovative Produkt stellt ein ultradünnes, recycelbares Sound Panel dar.
Außerdem hat Prof. Raoul Klingner am 15. Mai die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung WKI übernommen und ist gleichzeitig als Professor an der TU Braunschweig tätig. Eine besondere Anerkennung erhielt Prof. Arno Kwade, der für seine Beiträge zur Partikeltechnik beim World Congress on Particle Technology in Osaka mit dem KONA Award ausgezeichnet wurde.
Kommende Veranstaltungen
Die TU Braunschweig plant zudem die TUmorrow Days 2026, die vom 8. bis 11. Juni stattfinden werden und der Nachhaltigkeit gewidmet sind. Ein weiteres Highlight ist die Zusammenarbeit mit der Oskar Kämmer Schule, die durch einen Letter of Intent zur Förderung mehrsprachiger Bildung festgelegt wurde.
Auch der Veranstaltungskalender der TU Braunschweig enthält bedeutende Events. So haben Studierende bis zum 28. Juni Zeit, Nominierungen für den TU Lehrpreis 2026 über Stud.IP einzureichen. Am 29. Mai wird eine „Brave Conversation“ im Haus der Wissenschaft stattfinden, bei der die Interaktion zwischen Mensch und Technologie diskutiert wird.
Ebenfalls am 31. Mai stehen sowohl der Pflanzen- und Büchermarkt im Botanischen Garten als auch ein Tag der offenen Tür im Arzneipflanzengarten auf dem Programm, die Erlöse aus diesen Veranstaltungen kommen der jeweiligen Einrichtung zugute. Schließlich können sich interessierte Kinder zwischen 10 und 14 Jahren bis zum 30. Juni für das Summer Camp „LauF – Lust auf Forschen“ anmelden, das vom 4. bis 7. August stattfindet.
Außerdem wird im Rahmen des Seed Funding Programms mit Taiwan bis zum 30. Juni die Möglichkeit zur Antragstellung für Matching Funds geboten. Zudem läuft die Ausschreibung für das GeDiMINT-Seed Funding 2027 zur Förderung von Geschlechterdimensionen in Forschungsfeldern bis zum 15. Juni.
Mit diesen Initiativen und Veranstaltungen zeigt die Technische Universität Braunschweig einmal mehr ihre Funktion als innovativer Forschungsträger und engagierter Bildungspartner in unterschiedlichen Bereichen.