In der vergangenen Woche gab es an der TU Braunschweig einige spannende Entwicklungen, die nicht nur die Hochschulgemeinschaft betreffen, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die Forschung und Lehre haben. Am 24. April 2026 wurden neue Vizepräsident*innen gewählt: Prof. Markus Henke übernimmt das Ressort Forschung, während Prof. Stefanie Hartz für das neu geschaffene Ressort Lehrinnovation verantwortlich ist. Diese Veränderungen sollen die TU Braunschweig auf ihrem Weg zu einer innovativen Bildungsstätte weiter voranbringen, wie TU Braunschweig berichtet.

Ein weiterer Schritt in Richtung eines respektvollen Miteinanders an der Universität ist die Einführung eines neuen Code of Conduct. Dieser umfasst sieben Leitprinzipien, die die Grundlagen für die Zusammenarbeit im akademischen Raum stärken sollen. In einer Zeit, in der ein respektvolles Miteinander wichtiger denn je ist, setzt die TU damit ein klares Zeichen.

Klimaschutz und Forschung im Fokus

Ein zentrales Thema, das derzeit an der TU Braunschweig großgeschrieben wird, ist der Klimaschutz. Die Universität ist Teil des Klimapakt Braunschweig, dessen Ziel es ist, die Umsetzung innovativer Lösungen zur Energiewende zu beschleunigen. In diesem Kontext ist auch die Forschung zu Extremwellen von Bedeutung, die im Wellenströmungskanal der TU Braunschweig und der Leibniz Universität Hannover vorangetrieben wird. Hier wird erforscht, wie Schäden an Bauwerken durch solche Naturereignisse besser vorhersagt und reduziert werden können.

Die Ernsthaftigkeit der Klimafolgenanpassung wird durch die Arbeiten des Kompetenzzentrums KomPass unterstrichen. Dieses engagiert sich für die Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS 2024), um Behörden, Wissenschaftler und die Industrie intensiver in den Prozess einzubeziehen. Das Ziel ist es, weitreichende Kenntnisse über Klimarisiken und Anpassungsmaßnahmen zu bündeln und zu vermitteln, wie Umweltbundesamt hervorhebt.

Veranstaltungen und Auszeichnungen

In der vergangenen Woche fanden auch einige interessante Veranstaltungen statt. Die Feinstaub-Messkampagne „KoFeMo“ vom 21. bis 24. April setzte innovative Technologien ein, darunter einen Fesselballon mit Sensorik, um präzisere Daten zu sammeln. Anlässlich dieser Kampagne wurde auch ein großes Engagement der Studierenden und Mitarbeitenden ein weiteres Mal gewürdigt, für die tatkräftige Unterstützung am Zukunftstag.

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Für seine herausragenden Leistungen wurde Prof. Thomas Kürner mit dem EurAAP Propagation Award ausgezeichnet, während Prof. Frederik Möller den Paul Gray Award für den meistdiskutierten Beitrag in den Communications of the Association for Information Systems erhielt. Beide Auszeichnungen unterstreichen die hohe Forschungskompetenz der TU.

Darüber hinaus laden verschiedene Ausstellungen, wie „Soul Kitchen Reloaded“ und „nichts blieb unverändert außer den wolken …“, sowie Workshops und Vorträge zur aktiven Teilnahme ein und bieten Plattformen zum Austausch über verschiedene Themen der Wissenschaft und Gesellschaft.

Die Veranstaltungsreihe „IT-Security Awareness Days“ beginnt am 27. April und bringt Vorträge zu wichtigen Themen wie Ransomware und Phishing mit sich. Auch die digitale Lunchveranstaltung „Der rosa Elefant“ am 6. Mai sowie ein Online-Vortrag von Verónica Mota Galindo, der sich kritisch-reflexiven Ansätzen in der Forschung widmet, stehen in Kürze an.

Um den Blick auf die Weiterbildung von Lehrenden in der Hochschulbildung zu schärfen, wird für das Jahr 2026/27 ein neues Programm zur Hochschullehre vorgestellt. Solche Initiativen tragen dazu bei, die TU Braunschweig als Bildungseinrichtung kontinuierlich zu stärken und zu fördern.

Für weitere Informationen zu den zahlreichen Events und Entwicklungen an der TU Braunschweig lohnt sich ein Blick in den Veranstaltungskalender der Universität, der ständig aktualisiert wird, um die Hochschulgemeinschaft bestens zu informieren.