Am 9. Mai 2026 öffnete die Technische Universität Chemnitz ihre Tore für den diesjährigen „TUCtag“. Mit rund 4.500 Gästen war die Veranstaltung ein regelrechter Publikumsmagnet. Unter dem bunten Programm stachen 120 Angebote hervor, die Wissenschaft und Kunst miteinander vereinten. Die Veranstaltung begann nachmittags und zog sich bis Mitternacht, was den Besuchern zahlreiche Gelegenheiten bot, sich umfassend über die Universität zu informieren.
Das interdisziplinäre Event bot unter anderem einen art-science Workshop mit dem Titel „FUNKENxTUC“ im Forschungszentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen (MAIN). Diese Workshops sind nicht nur eine kreative Erlebnismöglichkeit, sondern zeigen auch die Innovationskraft der TU Chemnitz in der Verbindung von Kunst und Wissenschaft.
Bildung und Unterhaltung im Fokus
Zu den Höhepunkten des Tages gehörte die Ehrung von 43 Absolventen durch den Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier. Unter den Geehrten war auch Ulrich Thieme, der ein Diamantenes Ehrendiplom für seinen Abschluss aus dem Jahr 1966 erhielt. Der TUCtag bot auch den Rahmen für das 13. Alumni-Treffen, das bei Ehemaligen stets hoch im Kurs steht.
Die Kinder-Uni Chemnitz, die speziell für die jüngsten Besucher konzipiert war, zog mit Vorlesungen wie der von Prof. Dr. Johannes F. Teichert im vollbesetzten Audimax mehr als 600 Zuhörer an. Das Programm „Kosmos zum Anfassen“ regte die Neugier der jungen Gäste. Außerdem gab es für die Studierenden die Gelegenheit, ihre alltäglichen Erfahrungen in einer Studi-Talkrunde zu teilen.
Vielfältige Programmpunkte für alle
Der Tag war reich an weiteren Aktivitäten. So stellten Chemnitzer Studierende in einer über 110 Studiengänge umfassenden Präsentation neue Studienrichtungen vor, darunter das Orientierungsstudium MINT und den berufsbegleitenden Master in Schulsozialarbeit, der ab dem kommenden Wintersemester angeboten wird. Zu den Attraktionen gehörten auch spannende Drohnenvorführungen und Interaktionen durch Experimente mit Elektrizität sowie Licht.
Ein weiteres Highlight war das große Finale der „Flying Marshmallow Challenge“, das Teams aus verschiedenen Schulen miteinander konkurrieren ließ. Schließlich zeigte die „Lange Nacht der Wissenschaften“ ab 18 Uhr mit 47 Programmpunkten, wie interessant Wissenschaft sein kann. Die Besucher konnten unter anderem Führungen durch Labore und Vorträge zu Themen wie Mikroroboter-Entwicklung und Wasserstofftechnologien erleben.
Diana Schreiterer, die für das Organisationsteam verantwortlich ist, äußerte sich erfreut über das große Interesse und die rege Teilnahme am TUCtag, der sowohl Schüler als auch Studieninteressierte sowie Absolventen ansprach. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Essens- und Getränkestände sowie eine geöffnete Mensa standen den Gästen von 17 bis 22 Uhr zur Verfügung.
Insgesamt wurde der TUCtag zu einem gelungenen Erlebnis, das nicht nur die akademische Gemeinschaft, sondern auch zahlreiche interessierte Besucher aus der Region anzog – ein Zeichen dafür, dass Bildung auch Spaß machen kann!