Bundesministerin Doro Bär hat sich gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) umfassend über wichtige Forschungsprojekte und den Lausitz Science Park (LSP) informiert. In ihrer Ansprache betonte Woidke die enormen Investitionen von rund 6 Milliarden Euro in Wissenschaft und Forschung in der brandenburgischen Lausitz, die darauf abzielen, Innovationen zu fördern und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.

Der Lausitz Science Park soll als zentrale Stätte für Technologietransfer dienen und internationale Strahlkraft entwickeln. Dieser ambitionierte Plan wird durch die neu gegründete Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem ergänzt, die eine zukunftsgerichtete Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum anstrebt. Ministerin Bär sagte, dass die Lausitz sich zu einer Forschungs-, Technologie- und Industrieregion entwickelt, die wegweisende Lösungen in den Bereichen klimaneutrale Energie und wissenschaftliche Exzellenz bündelt.

Forschungsprojekte und Strukturwandel

Schüle bezeichnete Cottbus als den fortschrittlichsten Landstrich gemäß dem Regionalranking des Instituts der deutschen Wirtschaft. An der BTU werden zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt, die sich mit klimaneutraler Industrie, Energiesystemen und digitaler Infrastruktur befassen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert insgesamt 21 Strukturstärkungsvorhaben in der Region mit mehr als 1,8 Milliarden Euro. Dazu zählt das Leuchtturmprojekt der Medizinischen Universität Lausitz, das bis 2038 mit 1,2 Milliarden Euro gefördert wird.

Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem, bedankte sich beim Bundesministerium für die wertvolle Unterstützung beim Aufbau der Universität. Ein zentrales Thema der Gespräche war auch, wie Brandenburg von der Hightech Agenda Deutschland, die sechs prioritäre Schlüsseltechnologien definiert, profitieren kann.

Investitionen und Projekte im Überblick

In den Strukturwandel der Lausitz fließen insgesamt mehr als 10 Milliarden Euro in unterschiedliche Projekte. Diese beinhalten unter anderem:

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  • ICE-Werk
  • Medizinische Universität Lausitz
  • Industrieansiedlungen
  • Öffentliche Fürsorge

Die medizinische Universität wird zudem ein Digitales Leitkrankenhaus umfassen, das einen wichtigen Schritt in der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten darstellen soll.

Im Rahmen dieser Entwicklungen erfolgt eine wissenschaftliche Begleitung des Strukturwandels durch regelmäßige Policy Briefe, die wichtige wirtschaftliche Perspektiven der Region thematisieren. Der vierte Bericht zu diesem Thema wird am Mittwoch, den 30. April 2025, vorgestellt.

Bei der Vorstellung sind unter anderem Ministerin Kathrin Schneider, Präsidentin der BTU Cottbus-Senftenberg, Professorin Gesine Grande sowie verschiedene Experten anwesend, die über den aktuellen Stand des Strukturwandels berichten werden.

Mit diesen vielfältigen Initiativen und Investitionen wird die Lausitz nicht nur zur Drehscheibe für innovative Forschung, sondern auch zum Vorreiter in der Entwicklung nachhaltiger Technologien und industrieller Lösungen. Dies könnte langfristig zahlreiche neue Perspektiven für die Region und deren Bevölkerung bieten.

Für detaillierte Informationen über die aktuellen Projekte und Entwicklungen, die den Strukturwandel in der Lausitz vorantreiben, können Interessierte die erhaltenen Informationen von Bauhaus-Universität Weimar, Brandenburg.de sowie EconStor nachlesen.