QueerPeers an der TU Dortmund: Semesterstart mit Austausch und Planung
An der TU Dortmund beginnt das neue Semester für das Netzwerk QueerPeers mit einem offenen Treffen. Interessierte Mitarbeitende können am Campus oder digital dazukommen, neue Kolleginnen kennenlernen und gemeinsam die nächsten Monate planen. Eine Anmeldung per E-Mail an das Netzwerk QueerPeers ist erforderlich.
Das Netzwerk wurde von Beschäftigten aus Wissenschaft, Verwaltung und Technik der TU Dortmund gegründet. Es richtet sich an alle TU-Dortmund-Mitarbeitenden, die sich unter dem Begriff „Queer“ versammeln und sich davon angesprochen fühlen. Das Treffen findet zum Semesterstart am 7. Oktober 2026 statt.
Rückblick, Planung und neue Kontakte
Auf der Agenda steht zunächst der Rückblick auf das Sommersemester 2026. Danach geht es um Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung. Auch die Diversity Talks 2027 sollen geplant werden – genug Stoff also für einen Abend, der vermutlich nicht nach zehn Minuten vorbei ist.
QueerPeers setzt sich für die Sichtbarkeit queerer Beschäftigter an der TU Dortmund ein. Das Netzwerk bietet Austausch, peerbasierte Unterstützung und Beratung. Außerdem bringen die Mitglieder ihre Expertise ein, damit die Belange queerer Menschen an der Universität berücksichtigt werden.
Eine Ansprechperson für Rückfragen wird angekündigt, im Veranstaltungshinweis aber nicht namentlich genannt. Wer teilnehmen möchte, sollte sich deshalb direkt per E-Mail an das Netzwerk QueerPeers wenden.
So geht’s zum Gebäude G1
Wer aus Richtung Essen, Bochum oder vom Autobahnkreuz Dortmund-West kommt, verlässt die A40 an der Abfahrt Dortmund-Dorstfeld (43). Danach geht es links auf den Hauert und anschließend links in die Emil-Figge-Straße. Parkplätze gibt es an den Einfahrten 9, 10 oder 12. Von dort führt der Weg über die Parkplätze zur Rückseite des Gebäudes G1.
Alternativ biegt man an der Ampelkreuzung rechts auf den Vogelpothsweg ab und nutzt den Parkplatz an Einfahrt 21. Der Fußweg zu den Büros entspricht dem Weg, der auch für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln beschrieben wird.
Aus Richtung Dortmund, also von Unna oder dem Kamener Kreuz kommend, wird die A40 an der Abfahrt Dortmund-Barop (44) verlassen. Direkt links abbiegen, bis zum Kreisverkehr fahren und dort die erste Ausfahrt in die Emil-Figge-Straße nehmen.
Für den Parkplatz an Einfahrt 21 geht es an der Ampelkreuzung links auf den Vogelpothsweg. Wer lieber die anderen Stellflächen nimmt, fährt an der Ampelkreuzung geradeaus auf der Emil-Figge-Straße weiter. Die Parkplätze an den Einfahrten 9, 10 oder 12 liegen auf der linken Seite. Anschließend führt der Weg zur Rückseite des Gebäudes G1; der Fußweg zu den Büros entspricht wiederum dem unter „Mit öffentlichen Verkehrsmitteln“ beschriebenen Weg.
Queere Hochschulpolitik reicht über Dortmund hinaus
Der Austausch an der TU Dortmund steht in einem größeren hochschulpolitischen Zusammenhang. Die bukof-Kommission „Queere Hochschulpolitik“ will queere Stimmen im hochschulpolitischen Diskurs und in der bukof stärken. Dafür vernetzt sie sich, bringt queere Themen in geschlechterpolitische Diskussionen ein und entwickelt Handlungsempfehlungen.
Zu ihren zentralen Themen gehören die Stärkung von LSBTIQA in der Hochschulpolitik, das Verhältnis von Queerpolitik zu Frauenpolitik und Gleichstellungsarbeit sowie die Bedeutung queerer Zusammenarbeit. Die Kommission beschäftigt sich außerdem mit der Bedrohung queerpolitischer und feministischer Errungenschaften, insbesondere durch menschenfeindliche Ideologien.
Gegründet wurde sie 2017 als „Kommission für Queere* Gleichstellungspolitik an Hochschulen“. Anlass waren Diskussionen innerhalb der bukof über Heteronormativität, Homofeindlichkeit und Geschlechtervielfalt. Seit ihrer Gründung setzt sie sich für queer-solidarische Politiken ein. Die spätere Umbenennung in „Queere Hochschulpolitik“ erfolgte, weil der Begriff „Gleichstellung“ in Deutschland häufig noch mit einem binären und heteronomen Geschlechtermodell verbunden wird.
Mit der Zeit sind sowohl die Kommission als auch das Interesse an ihr gewachsen. Vertreten sind unter anderem Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Diversity- und Antidiskriminierungsakteurinnen, Forschende und Studierende. Über ihre Mitglieder ist die Kommission vielfältig mit der LSBTIQA-Community verbunden.
Ihr Verständnis von Queerpolitik ist breit und umfasst sexuelle sowie geschlechtliche Vielfalt. Dabei verfolgt sie einen intersektionalen Ansatz. Diskriminierungsfragen werden community-basiert bearbeitet; daraus entstehen Strategien, Maßnahmenvorschläge und Handlungsempfehlungen zur Antidiskriminierung. Auch „Geschlechtervielfalt an Hochschulen“ gehört zu den Themen. Dazu gibt es eine Online-Handreichung mit Handlungsempfehlungen.
Quelle: TU Dortmund; Netzwerk Queer*Peers; bukof-Kommission „Queere Hochschulpolitik“
