DAVE Festival 2026 verbindet elektronische Musik mit Kino, Planetarium und Kirchenraum
Elektronische Musik zwischen Kirchenraum, Planetarium und Tanzfläche: Das DAVE Festival kehrt vom 4. bis 8. November 2026 zum 13. Mal nach Dresden und in die Umgebung zurück. Unter dem Namen „Dresden Audio Visual Experience“ verbindet es elektronische Musik, audiovisuelle Kunst und Clubkultur an verschiedenen Spielorten.
Auf dem Programm stehen Partys, Konzerte, Workshops, Diskussionen, Filme und Performances. An jedem Festivaltag gibt es eine größere Hauptveranstaltung sowie kleinere Formate an unterschiedlichen Orten. Das Festival will Nachwuchskünstlern eine Bühne bieten, Gäste aus anderen Regionen nach Dresden holen und die elektronische Musikszene vernetzen.
Auftakt mit Biennale und Film
Eröffnet wird DAVE am Mittwoch, 4. November, in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste mit „DAVE Opening X HYBRID Biennale“. Dafür kooperieren DAVE und die HYBRID Biennale, zwei Festivals mit Schwerpunkten auf interdisziplinärer und audiovisueller Kunst.
Am Donnerstag, 5. November, folgt im Rahmen der Filmreihe „DAVE Music in Motion“ die Premiere der Dokumentation „Love Your Local Network“. Der Film beschäftigt sich mit der Geschichte der Dresdner Clubkultur und thematisiert das Büro Paul Fröhlich, das diese Szene geprägt hat.
Neue Formate an der TU und in der Koralle
Freitag, 6. November, gehört unter anderem dem erstmals stattfindenden Format „Faculty & Frequency“ im Kino im Kasten der TU Dresden. Gemeinsam mit den Nachhaltigkeitsinitiativen Dresden Zero und TUUWI werden Musik, Performance, Theater, Visuals und Tanz miteinander verbunden.
In der Koralle steigt am selben Abend die „DAVE DJ Contest Party“. Dort treten Nachwuchs-DJs aus der Region auf. Wer den Wettbewerb gewinnt, wird erst am Veranstaltungsabend bekannt gegeben – Spannung bis zum letzten Übergang.
Vom Planetarium bis zur Kirchenarchitektur
Am Sonnabend, 7. November, zieht „Cosmic Resonance“ in die Volkssternwarte Adolph Diesterweg in Radebeul. Das Format verbindet Ambient-Musik, Projektionen und wissenschaftliche Erkenntnisse. Nach seiner Premiere im Vorjahr wird es diesmal zweimal veranstaltet.
In der Nacht wechselt „DAVE Off“ den Ort: Die Party zieht vom Sektor ins objekt klein a. Auf zwei Tanzflächen reicht das elektronische Musikprogramm von Schranz bis Disco.
Zum Abschluss am Sonntag, 8. November, kommt „Beyond The Club“ in die Martin-Luther-Kirche in der Äußeren Neustadt. Elektronische Musik und großflächige Projektionen treffen dort auf die Architektur des Kirchenraums. Die Kirche war bereits mehrfach Veranstaltungsort des Festivals; das Format gehört seit mehreren Jahren zum festen DAVE-Programm.
Neuausrichtung mit knappem Budget
DAVE setzt die im Vorjahr begonnene Neuausrichtung fort. Trotz knapper beziehungsweise begrenzter finanzieller Mittel wurde das Programm mit neuen Mitwirkenden und ehrenamtlichem Engagement zusammengestellt. Gerade diese Mischung aus bekannten Orten, neuen Kooperationen und ungewöhnlichen Räumen prägt die diesjährige Ausgabe.
Tickets für fast alle Veranstaltungen sind online über die Veranstalterseite erhältlich und kosten zwischen 7 und 22 Euro. Zusätzlich gibt es Karten an der Abendkasse, dort allerdings zu höheren Preisen.
Die Veranstaltungsübersicht: Am 4. November steht „DAVE Opening X HYBRID Biennale“ in HELLERAU auf dem Plan. Am 5. November folgt „DAVE Music in Motion“ mit der Filmpremiere „Love Your Local Network“. Für den 6. November sind „Faculty & Frequency“ im Kino im Kasten und die „DAVE DJ Contest Party“ in der Koralle angekündigt. Am 7. November folgen „Cosmic Resonance“ im Planetarium Radebeul beziehungsweise in der Volkssternwarte Adolph Diesterweg sowie „DAVE Off“ im objekt klein a. Den Abschluss bildet am 8. November „Beyond The Club“ in der Martin-Luther-Kirche.
Wer heute, am 30. Oktober 2026, aus Richtung TU Dresden auf die kommenden Tage schaut, muss also nicht lange nach einem roten Faden suchen: Das Festival verlässt den klassischen Club, ohne ihn aufzugeben. Mal sitzt das Publikum im Kino, mal unter dem Sternenhimmel, mal zwischen Kirchenbänken – und irgendwo dazwischen wird vermutlich gerade noch ein Kabel entwirrt.
