Am 28. April 2026 feierte die Technische Universität Dresden (TUD) einen festlichen Empfang, um 33 neu berufene Professorinnen und Professoren willkommen zu heißen. Die Rektorin der TUD, Prof.in Ursula M. Staudinger, begrüßte die Neuberufenen, die zwischen Mai 2025 und April 2026 an die Universität berufen wurden. Ziel des Empfangs war es, den Wissenschaftlern den Einstieg in die TUD-Gemeinschaft zu erleichtern und ihnen Möglichkeiten zur Vernetzung mit anderen Neuberufenen und Mitgliedern des Rektorates zu bieten. Während der Veranstaltung wurden auch Informationen über die Unterstützungsangebote der Universität bereitgestellt.

Diese Neuberufungen sind von strategischer Bedeutung für das Forschungsprofil der TU Dresden. Geplant sind Antrittsvorlesungen in den jeweiligen Fakultäten, bei denen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität vorstellen werden. Für weitere Informationen steht Kathrin Dietzmann, die Berufungsbeauftragte der TUD, zur Verfügung. Das gesamte Vorhaben zeigt, wie engagiert die TUD ist, ihren neuen Angehörigen eine wichtige Startbasis zu bieten.

Neues Personal für Forschung und Lehre

Im Rahmen einer weiteren Initiative erhält die TU Dresden zudem eine Förderzusage für 18 neue Tenure-Track-Professuren, wie Standort Sachsen berichtet. Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen bezeichnete diese Entscheidung als einen Erfolg für die Universität. Die neuen Professuren werden in allen Fachbereichen außer der Medizin sowie in zwei zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen der TUD eingerichtet. Dies soll dazu beitragen, junge Nachwuchswissenschaftler zu fördern und sie an die Universität zu binden.

Ein wichtiges Ziel dieser Tenure-Track-Professuren ist es, sich an den Forschungsprofilen der TUD zu orientieren und Lösungen für globale Probleme zu entwickeln. Bereits seit 2018 werden entsprechende Professuren ausgeschrieben, um die Personalentwicklung an der Universität aktiv voranzutreiben.

Tenure-Track-Programm als Chance für den Nachwuchs

Das Bundesministerium für Forschung und Bildung bestärkt mit dem Tenure-Track-Programm die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase. Ziel des Programms ist es, die Tenure-Track-Professuren an deutschen Hochschulen zu etablieren, was auch eine planbare Karriere bringt. Die Universitäten stellen klare Kriterien für die Übergänge von einer befristeten Anstellung in eine Lebenszeitprofessur auf.

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Im Zeitraum von 2017 bis 2032 stellt der Bund bis zu 1 Milliarde Euro zur Verfügung, um die Schaffung von 1.000 Tenure-Track-Professuren an 75 Universitäten zu unterstützen. Bis Mai 2023 konnten bereits 971 dieser Professuren besetzt werden, wobei der Frauenanteil bei 49,1 % liegt. Die strukturellen Reformen innerhalb des Programms zielen darauf ab, die Personalstrukturen an Universitäten zu verbessern und einen Kulturwandel zu ermöglichen.

Zusammenfassend zeigen die aktuellen Entwicklungen an der TU Dresden das Bemühen der Universität und des Bundes, die Forschungslandschaft in Deutschland durch gezielte Nachwuchsförderung und innovative Professuren zu stärken. Diese Initiativen bieten nicht nur Chancen für junge Wissenschaftler, sondern tragen auch zur langfristigen Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der akademischen Ausbildung bei.