42 und die Zukunft: Douglas Adams’ Science-Fiction im SWR-Kultur-Forum
Heute, am 28. September 2026, dreht sich im SWR-Kultur-Forum alles um eine Zahl, die längst ein Eigenleben führt: 42. Im Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ lautet sie die Antwort auf alle Fragen. Seit dem Tod von Douglas Adams vor 25 Jahren gilt „42“ als legendäre, universelle Antwort – halb Scherz, halb philosophischer Türöffner.
Das Gespräch verbindet Adams’ Science-Fiction mit der Frage, wie solche Geschichten unsere Vorstellung von der Zukunft prägen. Elon Musk, Stephen Hawking und Barack Obama schätzten den Humor und die philosophische Tiefe der fünfbändigen Romanreihe. Keine schlechte Gesellschaft für eine Zahl, die ursprünglich denkbar trocken daherkommt.
Aufzeichnung im Arp-Museum
Anlass der Sendung ist die Ausstellung „Zu den Sternen. Weltraum und Weltflucht seit der Moderne“ im Arp-Museum in Remagen. Dort wurde das Gespräch am 24. September 2026 aufgezeichnet. Die Ausstellung läuft noch bis zum 10. Januar 2027 – genug Zeit also, sich zwischen Kunst, Weltraumfantasien und Weltflucht ein wenig treiben zu lassen.
Durch das Forum führt Alexander Wasner. Mit dabei sind Samantha Cristoforetti, ESA-Astronautin aus Köln, Prof. Dr. Philipp Theisohn, Literaturwissenschaftler aus Zürich, sowie Dr. Isabella Hermann aus Berlin. Hermann ist Science-Fiction-Expertin und unter anderem durch den SWR-Podcast „Das war morgen“ bekannt.
Aus Koblenz kommt Wolfgang M. Schmitt hinzu, Filmkritiker und bekannt für „Die Filmanalyse“. Gemeinsam geht es um Douglas Adams, Science-Fiction und deren Einfluss auf die Zukunft – also um Bücher, Filme, Raumfahrt und die ziemlich menschliche Angewohnheit, selbst im Unbekannten nach einer Antwort zu suchen.
Im SWR-Kultur-Programm
Erstveröffentlicht wurde der Beitrag am 25. September 2026 um 11:14 Uhr. Ausgestrahlt wird das Gespräch heute, am 28. September 2026, um 17:05 Uhr im SWR-Kultur-Programm.
Für Studierende in Bielefeld liegt der Gedanke an 42 vielleicht näher, als es zunächst klingt: Zwischen Vorlesungsplan, Mensa und Zukunftssorgen wirkt die Zahl angenehm unverschämt. Sie behauptet, eine Antwort zu sein, ohne sich um die Frage zu kümmern. Genau darin steckt Douglas Adams’ Witz – und seine anhaltende philosophische Schärfe.
