Am 11. Juni 2026 sind die Studierenden und Interessierten der Universität Duisburg-Essen eingeladen, an einer spannenden Reihe von Veranstaltungen teilzunehmen. Angelehnt an aktuelle Themen wie Wassermanagement, kulturelle Aspekte der Migration sowie jüngste Erkenntnisse in der Medizinforschung wird ein breitgefächertes Programm geboten. Am Samstag, dem 13. Juni, findet im Duisburger Innenhafen die traditionsreiche Fun-Regatta statt, bei der das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr mit Studierenden der Partneruniversität Wuhan im Team „Luojia & Ruhr“ an den Start geht. Die Wettkämpfe werden am 14. Juni fortgesetzt.

Am Montag, dem 15. Juni, wird Prof. Dr. Ulrich F. Weber um 14:15 Uhr über die Herausforderungen von Schieflagen im Ruhrgebiet und die damit verbundenen Gebäudehebungen durch Bergschäden referieren. Dies ist von besonderer Relevanz für die Region, die stark vom Bergbau geprägt ist. Zuvor wird um 16 Uhr Prof. Dr. Magnus Brechtken den Einfluss von Albert Speer im Dritten Reich beleuchten. Ein Highlight des Tages wird das Café Lingua von 19 bis 21 Uhr sein, das Sprachübung und interkulturellen Austausch verspricht.

Wassermanagement im Fokus

Ein zentrales Thema, das sich durch viele der vorgesehenen Veranstaltungen zieht, ist das Wassermanagement. Dieses wird nicht nur in den Vorträgen an der UDE behandelt, sondern auch in einem groß angelegten Forschungsprojekt mit dem Namen „WaterSense“ an der Technischen Hochschule Georg Agricola in Bochum. Unter der Leitung von Dr. Sebastian Westermann zielt das Projekt darauf ab, ein nachhaltiges Wassermanagement im Ruhrgebiet zu entwickeln, insbesondere durch die Untersuchung von Polderflächen, die große Wassermengen aufnehmen müssen. Dies ist eine Antwort auf die Ewigkeitsaufgaben, die der Steinkohlenbergbau hinterlässt.

Eines der Hauptziele ist es, über eine Milliarde Kubikmeter Oberflächenwasser zu bewegen und gleichzeitig den Wasserhaushalt für die Land- und Forstwirtschaft zu optimieren. Als dauerhafte Herausforderung muss die Region auch langfristige Lösungen für die entwässerten Senken und Verwerfungen finden, die durch den Bergbau entstanden sind. Die RAG-Stiftung fördert dieses Projekt und bietet damit einen wichtigen finanziellen Rahmen für die anstehenden Untersuchungen.

Vielfalt der Veranstaltungen

Am Dienstag, dem 16. Juni, wird es mehrere Vorträge geben, die sich mit modernen wissenschaftlichen Ansätzen auseinandersetzen. Dr. habil. Friedrich Roth spricht beispielsweise über Ladungsbewegungen mithilfe von Röntgen-Freie-Elektronen-Lasern. Zudem behandelt Dr. Christiane Römer die Überlieferung des Evangelienwerkes, während Prof. Dr. Burckhard Teichgräber die Herausforderungen des Wassermanagements im Ruhrgebiet nochmals thematisiert. Der Mittwoch steht im Zeichen von Migration und Sprachlichkeit mit einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Ehlich, einem besonderen Highlight in der aktuellen Debatte.

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Das umfangreiche Programm an der UDE bietet eine Plattform für Diskussionen über wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen und präsentiert gleichzeitig innovative Ansätze zur Bewältigung dieser Fragen. Seien Sie dabei, wenn es heißt, die Verbindungen zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Umwelt zu erkunden.