Das Leseförderprojekt boys & books begeistert seit mehreren Jahren Jungen im Alter von acht bis 18 Jahren mit gezielten Buchempfehlungen. Heute, am 19. Mai 2026, wurden die neuen Top-Titel für den Sommer 2026 veröffentlicht. In diesem Jahr setzt das Projekt, das an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und der Universität Greifswald angesiedelt ist, den Fokus auf eine bunte Auswahl aus Comics, Graphic Novels und Romanen, die alle darauf abzielen, junge Leser mit vielseitigen Themen zu inspirieren und ihre Leselust zu wecken. Die vollständige Liste der Empfehlungen ist auf der Webseite www.boysandbooks.de zugänglich.

Eine Fachjury, bestehend aus Hochschullehrenden, Deutschlehrkräften und Literaturpädagog:innen, hat die Empfehlungen sorgfältig ausgewählt. Insgesamt 20 Titel wurden aus einem Pool von rund 180 Neuerscheinungen ausgesucht, die zwischen März und September 2023 erschienen sind. Die Auswahl basiert auf Kriterien wie Altersgerechtigkeit, Authentizität der Figuren und der Verbindung zu den Interessen von Kindern und Jugendlichen. Wichtige gesellschaftliche Diskurse, wie Themen rund um Robotik und Künstliche Intelligenz, sind ebenfalls in den aktuellen Empfehlungen zu finden.

Highlights und Empfehlungen

Zu den empfohlenen Titeln gehören einige Werke, die besonders für Lesemuffel geeignet sind:

  • „Trio total fatal – Superkräfte für die Tonne“ (8+)
  • „Alles Krake“ (10+)
  • „Too Bad und das Klonproblem“ (12+)

Für junge Leser, die sich für tiefere Themen interessieren, empfiehlt die Liste auch Werke von Christian Linker. Sein Buch „Fische sind scheiße“ (10+) behandelt bewegende Themen wie Verlust, Freundschaft und Gerechtigkeit, während „Wenn die Welt unsere wäre“ (14+) die Geschichten von drei jungen Menschen in den historischen Kontexten von 1945, 1989 und 2025 verwebt. Die Graphic Novel „Elch“ (10+) von Max de Radiguès geht eindringlich auf das Thema Mobbing ein.

Zusammenarbeit und Perspektiven

Das boys & books-Projekt wird durch die Lehrkräfte und Medienstudierenden an der PH Karlsruhe und der Universität Greifswald tatkräftig unterstützt. Geleitet wird es von Prof. Dr. Ina Brendel-Kepser und Prof. Dr. Anette Sosna, die als wissenschaftliche Ansprechpersonen für Medienthemen zur Verfügung stehen. In einem bevorstehenden Seminar im Wintersemester 2023/2024 an der PHKA werden Lehramtsstudierende Methoden der Leseförderung erproben und didaktische Konzepte entwickeln, um das Interesse an Literatur weiter zu enthusiasmierten.

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Die Empfehlungen sind nicht nur für private Leser gedacht, sondern können auch in Schulen und Bibliotheken eingesetzt werden, um die Leseförderung aktiv zu unterstützen. Eltern, Lehrer:innen und alle, die mit Kindern arbeiten, können aus der Liste der empfohlenen Titel schöpfen und somit einen wertvollen Beitrag leisten, um die Freude am Lesen zu fördern und das Bewusstsein für Literatur zu schärfen. Weitere Informationen darüber, welche Bücher besonders geeignet sind, um Jungen Lust auf Lesen zu machen, sind auch auf der Webseite der PH Karlsruhe zu finden.

Für Fragen zu den Buchempfehlungen stehen die Medienkontakte der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und der Universität Greifswald zur Verfügung. Regina Thelen kann unter der Telefonnummer +49 721 925 4115 erreicht werden, während die Hochschulkommunikation der Universität Greifswald unter +49 3834 420 1150 zu kontaktieren ist.