HC Empor Rostock II hat in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree bei der zuvor ungeschlagenen SG Uni Greifswald/Loitz mit 41:30 (19:17) gewonnen. Nach drei Spielen stehen für die Reserve von Trainer Erik Reimer 4:2 Punkte und Tabellenplatz vier zu Buche. Das nächste Heimspiel folgt am Sonntag gegen den HC Vorpommern Greifswald.

In der Peene-Halle blieb es zunächst eng. Nach zehn Minuten führte Empor 7:6, nach 24 Minuten stand es 14:14, zwei Minuten später 17:16 für die Gastgeber. Rostock nahm eine 19:17-Führung mit in die Pause. Im Angriff funktionierte schon einiges, hinten sah Reimer allerdings zunächst Defizite. Matti Scheminski prägte das Rostocker Spiel vor der Pause und kam am Ende auf elf Treffer.

Rostock zieht nach der Pause davon

Zwischen der 34. und 44. Minute kippte die Partie endgültig. Empor baute den Vorsprung von 21:20 auf 30:20 aus. Greifswald/Loitz beendete die Torflaute anschließend durch den zwölffachen Torschützen Diogo Teixeiro, doch die Rostocker ließen nicht nach und lagen zwischenzeitlich mehrfach mit zwölf Toren vorn.

Sander Saß, der Regisseur der Gäste, steigerte sich nach dem Seitenwechsel und erzielte dort alle seine sieben Tore. Auch die Abwehr und die drei eingesetzten Torhüter kamen nach der Pause besser in die Partie. Mehrere Ballgewinne mündeten in Tempogegenstöße. Reimer verwies allerdings darauf, dass Greifswald/Loitz ohne die Langzeitverletzten Gergö Toth und Florian Fink sowie mit mehreren angeschlagenen Spielern antreten musste.

Auf Rostocker Seite trafen neben Scheminski mit elf Toren C. Harm achtmal, davon dreimal per Siebenmeter, Sander Saß siebenmal und Nave viermal. Brockmann, Bialek und H. Harm erzielten jeweils drei Tore, Orzol kam auf zwei. Reimer will nach dem 29:28 gegen Schwerin und dem Sieg in Loitz gegen Vorpommern Greifswald gleich nachlegen.

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Der Spielbericht nennt einen anderen Verlauf

Der offizielle Spielbericht zur Begegnung HC Empor Rostock II gegen SG Uni Greifswald/Loitz weist allerdings einen Endstand von 35:28 und eine Rostocker Halbzeitführung von 17:8 aus. Matti Scheminski erzielte um 00:53 das 1:0. Nach mehreren Ausgleichstreffern stand es bei 05:07 2:2, ehe sich Rostock bis zur zehnten Minute auf 6:5 absetzte.

Julian Schramm erhielt bei 05:29 und 12:19 jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe. Rostock baute die Führung bis 17:20 auf 11:6 aus, bei 13:45 nahm Greifswald/Loitz die erste Auszeit. Nach 24 Minuten führte Empor 13:7. Zwei Siebenmeter von Richard Lößner blieben zwischen 21:13 und 22:12 erfolglos. Treffer von Mattes Brockmann, Clemens Harm, Matti Scheminski und Tim Orzol brachten den 17:8-Pausenstand. Rostock nahm bei 29:36 die erste Auszeit.

Die ersten beiden Treffer der zweiten Hälfte gehörten den Gästen, die auf 19:8 erhöhten. Greifswald/Loitz verkürzte bis zur 36. Minute auf 22:11 und nahm bei 37:56 eine Auszeit. In der 40. Minute lag Empor 24:14 vorn, dann erzielten die Gastgeber vier Tore in Folge und kamen auf 24:17 heran. Bis zur 47. Minute stellte Rostock den Abstand wieder auf 29:18 her. Danach schrumpfte die Differenz in mehreren Etappen: 31:18 bei 50:15, 32:22 bei 53:11, 35:25 bei 57:58 und schließlich 35:28 bei 59:51.

Im offiziellen Bericht führt Finnegan Wittkopp die Rostocker Torschützenliste mit zehn Treffern an, darunter vier verwandelte Siebenmeter bei fünf Versuchen. Scheminski kam dort auf fünf Tore, Karl Ole Horlitz und Sander Saß jeweils auf vier. Für Greifswald/Loitz traf Diogo Teixeira achtmal, Tim Stubbe siebenmal und Julian Schramm viermal; Schramm verwandelte keinen seiner beiden Siebenmeter.

Rostock bekam sechs Siebenmeter zugesprochen und verwandelte fünf. Greifswald/Loitz hatte sieben Versuche, davon landeten zwei im Tor. Die Rostocker kassierten drei Zeitstrafen, betroffen waren Erik Reimer zweimal sowie Mattes Brockmann. Aufseiten der Gastgeber wurden acht Zeitstrafen notiert, mehrere gegen Julian Schramm, Florian Fink und weitere Spieler. Schramm und Fink erhielten zusätzlich jeweils eine Eintragung „ohne Bericht“; im Spielbericht sind außerdem zwei Disqualifikationen für die Gastmannschaft vermerkt.

Eine torreiche Liga – und Rostock mittendrin

Die Gruppenstatistik der Saison 2025/26 umfasst 179 von 182 Spielen. Dabei fielen 10.777 Tore, im Schnitt 60,21 pro Partie. Von 1.525 Siebenmeter-Versuchen wurden 1.106 verwandelt, eine Quote von 72,52 Prozent. Dazu kommen 1.091 erste, 218 zweite und 28 dritte Zeitstrafen – insgesamt 1.337, also 7,47 pro Spiel –, 287 gelbe und 80 rote Karten. Die Bilanz der Spiele: 90 Heimsiege, 72 Auswärtssiege und 17 Unentschieden.

HC Empor Rostock II kommt in der Teamstatistik über 26 Spiele auf 877 Tore, durchschnittlich 33,73 pro Begegnung. Die Mannschaft erhielt 123 Siebenmeter und traf 90-mal, was einer Quote von 73,17 Prozent entspricht. Verzeichnet sind 94 Zeitstrafen: 72 erste, 19 zweite und drei dritte. Dazu kommen 19 gelbe sowie sieben rote Karten. Sieben Heimsiege, sieben Auswärtssiege und drei Unentschieden stehen in der Statistik.

Der nächste Gegner HC Vorpommern-Greifswald erzielte in 26 Spielen 689 Tore, also 26,50 pro Partie. Bei 123 Siebenmetern gelangen 83 Treffer (67,48 Prozent). Das Team sammelte 101 Zeitstrafen – 81 erste, 17 zweite und drei dritte –, 24 gelbe und acht rote Karten. Die Bilanz: vier Heimsiege, fünf Auswärtssiege und ein Unentschieden.

Zum Vergleich: SG Uni Greifswald / Loitz kommt auf 785 Tore in 26 Spielen, im Schnitt 30,19. Von 117 Siebenmetern wurden 81 verwandelt (69,23 Prozent). 103 Zeitstrafen verteilen sich auf 75 erste, 23 zweite und fünf dritte; außerdem weist die Statistik 15 gelbe und neun rote Karten aus. Greifswald/Loitz gewann fünf Heim- und fünf Auswärtsspiele und spielte viermal unentschieden.

In der Gruppe stehen außerdem BFC Preussen mit 689 Toren aus 25 von 26 Spielen und 27,56 Toren pro Partie, 110 Siebenmetern mit 87 Treffern (79,09 Prozent), 113 Zeitstrafen – 98 erste und 15 zweite –, 27 gelben sowie vier roten Karten, sechs Heimsiegen, drei Auswärtssiegen und zwei Unentschieden. Der Grünheider SV absolvierte 26 von 26 Spielen, erzielte 666 Tore (25,62 pro Spiel), verwandelte 61 von 82 Siebenmetern (74,39 Prozent), sammelte 106 Zeitstrafen – 81 erste, 22 zweite und drei dritte – sowie 22 gelbe und fünf rote Karten und kam auf zwei Heimsiege.

Der HSV Insel Usedom steht bei 836 Toren in 26 Spielen (32,15 pro Spiel), 69 Treffern aus 103 Siebenmetern (66,99 Prozent), 136 Zeitstrafen – 111 erste, 21 zweite und vier dritte –, 23 gelben und neun roten Karten sowie neun Heimsiegen, sieben Auswärtssiegen und drei Unentschieden. HV Grün-Weiß Werder erzielte in 25 von 26 Spielen 864 Tore (34,56), verwandelte 94 von 126 Siebenmetern (74,60 Prozent), erhielt 69 Zeitstrafen – 59 erste, neun zweite und eine dritte –, 15 gelbe und drei rote Karten und gewann zehn Heim- sowie zwölf Auswärtsspiele.

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