Die Endrunde der 38. Wuppertaler Fußball-Stadtmeisterschaften steigt am Samstag, 9. Januar 2027, in der Uni-Halle auf dem Grifflenberg. Das hat der Fußball-Kreis bekannt gegeben. Heute, am 26. September 2026, steht damit bereits der wichtigste Termin des Hallenfußball-Winters fest.

Erneut übernimmt der FSV Vohwinkel die Ausrichtung. Die Schirmherrschaft liegt bei Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. Als Titelverteidiger geht der Wuppertaler SV (WSV) ins Turnier.

Qualifikation kurz vor Weihnachten

Bevor in der Uni-Halle um den Stadtmeistertitel gespielt wird, kämpfen die Kreisligisten um ihre Plätze. Das Qualifikationsturnier findet am Samstag, 19. Dezember 2026, im Sportzentrum Küllenhahn statt. Verantwortlich ist wieder der TSV Ronsdorf.

Bei der vorausgegangenen Qualifikation zur 36. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft, die am Samstag, 4. Januar 2025, um 10 Uhr in der Uni-Halle begann, hatten 20 Kreisligisten in der Sporthalle Küllenhahn um acht freie Startplätze gespielt. Für das Hauptturnier qualifizierten sich Grün-Weiß Wuppertal, VfL Wuppertal 22, TSV Beyenburg, Fortuna Wuppertal, Hellas Wuppertal, SSV Sudberg, TSV Union Wuppertal und ASV Wuppertal.

Bereits gesetzt waren damals die ranghöchsten Teams WSV, Cronenberger SC, FSV Vohwinkel, TSV 05 Ronsdorf, SSV Germania, SC Sonnborn, Jägerhaus Linde und Viktoria Rott.

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Auslosung Ende November

Die Auslosung für beide Turniere ist für Montag, 30. November 2026, angesetzt. Wo sie stattfindet und um wie viel Uhr die Kugeln rollen, soll noch bekannt gegeben werden. Ein kleiner Termin also, der noch ohne genaue Adresse und Uhrzeit auskommen muss.

Wie viel Betrieb die Veranstaltung entwickeln kann, zeigte die 36. Auflage im Januar 2025: Mindestens 2.000 Zuschauer wurden erwartet, das Turnier dauerte mehr als neun Stunden. Die Tagestickets kosteten acht Euro, ermäßigt fünf Euro. Hallenfußball ist eben kein kurzer Abstecher – nach ein paar Stunden dröhnt die Bande, die Luft wird warm, und irgendwo klatscht trotzdem noch jemand begeistert.

WSV mit Favoritenrolle

Sportlich galt der Regionalligist und Titelverteidiger WSV als Favorit. Trainer Sebastian Tyrala nominierte ausschließlich Spieler der ersten Mannschaft. Ebenfalls zu den Mitfavoriten zählten der Landesligist Cronenberger SC und der Bezirksligist FSV Vohwinkel.

Der Cronenberger SC hatte am Wochenende vor dem Turnier das Finale des Südhöhenturniers gegen den FSV Vohwinkel mit 14:15 nach Neunmeterschießen verloren; nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Außenseiterchancen wurden dem TSV 05 Ronsdorf und dem TSV Union Wuppertal eingeräumt. Ronsdorf war beim Südhöhenturnier Dritter geworden, Union Wuppertal belegte den vierten Platz.

Bis zum Jahreswechsel bleibt nun vor allem die Frage offen, welche Mannschaften sich in Küllenhahn durchsetzen und mit welchem Los die Teams in die Endrunde starten. Der Weg in die Uni-Halle führt jedenfalls über einen Dezembertag mit viel Gedränge, schnellen Spielen und vermutlich dem einen oder anderen Neunmeterduell.