Neues Studium in Hohenheim: Gartenbauwissenschaften für die Zukunft!
Ein aufregender Neuanfang steht bevor: Die Universität Hohenheim in Stuttgart nimmt im Sommersemester 2026 mit der neuen Studienrichtung „Gartenbauwissenschaften“ im Bachelorstudiengang Agrarwissenschaften einen wichtigen Schritt in die Zukunft. In einer Zeit, in der der Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Gartenbau wächst, setzt die Universität auf innovative Ansätze, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Ziel der neuen Studienrichtung ist es, den nachhaltigen Anbau gartenbaulicher Kulturen zu fördern und die Nutzung von Wasser und Nährstoffen zu optimieren.
Besonders interessierte zukünftige Studierende können sich bis zum 30. September 2026 für einen Platz bewerben. Um einen Einblick in die neuen Möglichkeiten zu erhalten, lädt die Universität am 4. Juli 2026 von 12 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein, der den Besuchern die geplanten Module und Forschungsangebote näherbringen wird.
Studieninhalte und Forschungsansätze
Das Lehrangebot ist praxisnah gestaltet und umfasst Module zu verschiedenen Themen wie nachhaltigem Gemüse-, Obst- und Weinbau, Gartenbautechnik sowie grundlegenden Aspekten der Pflanzenproduktion und Wirtschaftlichkeit. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Integration naturwissenschaftlicher, technischer, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte, um die Studierenden auf die Herausforderungen des modernen Gartenbaus vorzubereiten.
Durch die Errichtung zweier neuer Professuren – Gartenbausystemtechnik und Gartenbauwissenschaften – wird die Lehre weiter gestärkt. Prof. Dr. Margita Hefner konzentriert sich auf die nachhaltige Verbesserung von Nährstoffkreisläufen und Biodiversität im Obst- und Gemüsebau, während Prof. Dr. Heike Mempel technische Innovationen, Automatisierung und Vertical Farming untersucht. Solche Forschungsinitiativen sind entscheidend, um den zukünftigen Anforderungen des Sektors gerecht zu werden.
Die Universität Hohenheim bietet zudem eine umfangreiche Infrastruktur für praxisnahe Lerngelegenheiten. Dazu zählen das Phytotechnikum, das größte Forschungsgewächshaus Europas, sowie verschiedene Versuchsstationen. Diese Einrichtungen ermöglichen es den Studierenden, fundierte Praxiserfahrungen zu sammeln und tragen zur Verbesserung der gartenbaulichen Forschung bei. Darüber hinaus bündeln das Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau (ZBG) und das Zentrum für Ökologischen Landbau (ZÖLUH) ihre Kräfte, um praxisnahe Forschung zu betreiben.
In Anbetracht der Herausforderungen, mit denen der Gartenbau konfrontiert ist, wie etwa den Auswirkungen des Klimawandels, wird dieser Neustart in den Gartenbauwissenschaften als entscheidender Schritt betrachtet. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Programme entwickeln werden, aber die Vorzeichen stehen gut. Der Gartenbau hat Zukunft – da liegt was an!
Für weitere Informationen zu den neuen Studienmöglichkeiten ist ein Besuch auf der Webseite von uni-hohenheim.de sowie auf derdeutschegartenbau.de empfehlenswert.
