Bei strahlendem Wetter wird die Kölner Innenstadt am Samstag, den 4. Juli 2026, zum Schauplatz einer inspirierenden Veranstaltung: „Soapbox Science“. In der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr präsentieren neun weibliche und nicht-binäre Forschende der Universitäten Köln und Düsseldorf auf dem Kölner Neumarkt, Zeppelinstraße vor dem Globetrotter, spannende Themen aus den Bereichen Biologie, Medizin und Quantenphysik. Das Event soll Wissenschaft nicht nur erlebbar machen, sondern auch die Sichtbarkeit von Frauen und nicht-binären Personen in der Forschung erhöhen. Wie uni-koeln.de berichtet, ist die Teilnahme kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Interessierte Besucher*innen können sich auf einige faszinierende Vorträge freuen. Beispielsweise wird die Frage erörtert, warum Fledermäuse so lange leben können, und es gibt spannende Einblicke in die Kommunikation von Pflanzen. Was das Event besonders macht, ist das interaktive Format: Die Forschenden treten ohne technische Hilfsmittel in den öffentlichen Raum, was den direkten Austausch mit dem Publikum fördert. Fragen sind ausdrücklich erwünscht, sodass ein lebendiger Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft entstehen kann.

Soapbox Science: Ein bewährtes Konzept

Soapbox Science wurde 2011 in London gegründet und hat sich seitdem rasant in viele Städte weltweit ausgeweitet. Wie wissenschaftskommunikation.de hervorhebt, steht hinter diesem Konzept der Wunsch, eine neue Generation junger Frauen für eine Karriere in der Wissenschaft zu inspirieren. Während der Veranstaltung besetzen zwölf Seifenkisten jeweils für eine Stunde die Forschenden, was den Austausch auf Augenhöhe erleichtert. Zahlreiche Event-Formate finden an öffentlichen Orten wie Parks oder Promenaden statt, und das Ziel bleibt stets dasselbe: Wissenschaftler*innen und ihre Forschung sichtbarer zu machen und Begeisterung für Wissenschaft zu wecken.

Ein interdisziplinäres Team der Hochschule München beschäftigte sich intensiv mit der Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Prof:inSicht“ wurde eine Plattform entwickelt, die den Anspruch hat, Sichtbarkeit für Wissenschaftlerinnen zu gestalten und gehobene Ansprüche zu adressieren. Diese interaktive Plattform, auf die über innovative-frauen-im-fokus.de verwiesen wird, bietet gefragte Tipps und Handlungsempfehlungen zur Förderung der Sichtbarkeit von Frauen. Solche Initiativen sind von zentraler Bedeutung, da Wissenschaftlerinnen oft anderen Herausforderungen gegenüberstehen und Sichtbarkeit für ihren persönlichen sowie gesellschaftlichen Erfolg von entscheidender Bedeutung ist.

Insgesamt stellt Soapbox Science eine wertvolle Möglichkeit dar, den Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit zu intensivieren und gleichzeitig stereotype Vorstellungen von Wissenschaftler*innen in Frage zu stellen. Die anstehende Veranstaltung in Köln ist eine großartige Gelegenheit für alle, sich aktiv zu beteiligen und mehr über die faszinierende Welt der Wissenschaft zu erfahren.

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