In einer Zeit, in der die Grenzen der Physik immer weiter verschoben werden, lädt Prof. Dr. Mario Krenn zu einem spannenden öffentlichen Vortrag ein. Am 13. Mai um 14.15 Uhr im Hörsaal Angewandte Physik an der Corrensstraße 4 in Tübingen wird er mit seinem Vortrag „Towards an Artificial Muse for New Ideas in Physics“ neue Perspektiven aufzeigen, wie Künstliche Intelligenz (KI) frische Erkenntnisse in physikalischen Disziplinen anregen kann. Krenn ist ein anerkanntes Mitglied des Exzellenzclusters „Machine Learning“ der Universität Tübingen und gilt als Pionier in dem Bereich, in dem KI und physikalische Forschung ineinander greifen.

Im Rahmen seines Vortrags, der Teil des Kolloquiums des „Center for Data Science and Complexity“ der Universität Münster ist, wird Krenn erörtern, wie wissenschaftliche Entdeckungen durch maschinelles Lernen inspiriert und beschleunigt werden können. Besonders im Fokus stehen Anwendungen in der Quantenphysik, einem Bereich, der durch enorm komplexe Fragestellungen und Daten gekennzeichnet ist. Hier bietet das Quantum Machine Learning (QML) vielversprechende Ansätze.

Quantenphysik trifft auf Künstliche Intelligenz

Das Konzept von QML nutzt die Prinzipien der Quantenphysik, um Herausforderungen im Machine Learning und in der KI zu lösen. An dieser Stelle kommen auch Quantencomputer ins Spiel: Sie können eine Vielzahl von Berechnungen gleichzeitig ausführen und so die Geschwindigkeit und Effizienz der Algorithmen signifikant steigern. Diese Technologie hat das Potenzial, Muster in komplexen Datenmengen besser zu erkennen als ihre klassischen Pendants. In der Realität stoßen aktuelle Quantencomputer jedoch auf technische Einschränkungen. Mit lediglich 50 bis 100 Qubits und begrenzter Algorithmuslänge ist die Forschung darauf angewiesen, kreative Lösungen zu finden, um die Möglichkeiten von QML umfassend auszuschöpfen.

Ein Highlight von Krenns Vortrag wird die Vorstellung des innovativen Systems „AI-Mandel“ sein. Dieses System hat die Fähigkeit, automatisch neue Ideen in der Quantenphysik zu generieren und umzusetzen. Dies könnte einen entscheidenden Schritt darstellen, um neue physikalische Experimente in der Quantenoptik und bei Gravitationswellendetektoren zu konzipieren. Der Einsatz von KI könnte nicht nur bestehende Methoden revolutionieren, sondern auch das Entstehen neuer Forschungsfelder vorantreiben.

Faszination für die Zukunft

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen, der nicht nur Antworten auf bestehende Fragen liefern, sondern auch neue Denkansätze inspirieren könnte. Der Einsatz von QML verspricht eine tiefere Einsicht in die Datenstruktur und ermöglicht, gezielt herauszufinden, welche Daten sich besonders gut für diese Technologien eignen. Zudem wird an automatisierten Methoden zur Anwendung von QML gearbeitet, die den Zugang zu dieser revolutionären Technologie erleichtern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Insgesamt zeigt der Vortrag von Prof. Dr. Krenn, wie wichtig der interdisziplinäre Austausch zwischen Physik und KI ist. Der anstehenden Veranstaltung wird am 13. Mai ein gewisses Highlight zugesprochen, das sowohl für Wissenschaftler als auch für die interessierte Öffentlichkeit von hohem Wert sein kann. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von neuen Ideen anregen!

Für weitere Informationen zu diesen Themen hat das Fraunhofer IPA spannende Details zu Quantum Machine Learning veröffentlicht, das in der neuesten Forschung großen Anklang findet.