Nachhaltigkeit an der Universität Paderborn: Vom Supercomputer Otus bis zum AStA-Sommerfestival
An der Universität Paderborn soll Nachhaltigkeit nicht in einer einzelnen Ecke des Campus stehen bleiben. Die Hochschule hat dafür eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Sie will das Thema in allen Fachbereichen und für alle Studierenden verankern – mit dem Ziel, Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu fördern.
Manches davon lässt sich sogar hören oder spüren: Ein Teil der Universitätsgebäude wird mit der Abwärme des Supercomputers „Otus“ beheizt. Auch beim AStA-Sommerfestival gehören nachhaltige Maßnahmen zum Programm, darunter Taschenaschenbecher. Kleine Dinge, klar – aber auf einem Festivalgelände mit vielen Menschen können sie einen Unterschied machen.
Nachhaltigkeit auf dem Campus
Wie breit Hochschulen Nachhaltigkeit inzwischen denken, zeigt auch der Sammelband „Nachhaltige Entwicklung von Hochschulen. Erkenntnisse und Perspektiven zur gesamtinstitutionellen Transformation“. Herausgegeben wurde er von der Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Die Publikation erschien 2024 und versammelt wissenschaftliche Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung von Hochschulen.
Entstanden sind die Beiträge im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts „Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCH-N)“. Das Projekt lief von 2016 bis 2021 und umfasste elf deutsche Hochschulen. Inhaltlich geht es um Nachhaltigkeit in der Hochschulbildung, um Hochschulpolitik und Hochschulverwaltung. Fachgebiet ist Hochschule und Hochschulwesen; als Schlagwörter werden Hochschule, Nachhaltigkeit, Projekt und Bildungsbereich Hochschule genannt.
Der Band ist als Projektressource eingeordnet und Open Access verfügbar. Der Zugang ist ohne Anmeldung und kostenlos, ein PDF-Link zur Publikation ist angegeben. Die Ressource wurde am 1. Februar 2024 erstellt und zuletzt am 22. Januar 2026 geändert. Sie ist auf Deutsch veröffentlicht und steht unter der Lizenz CC BY – Namensnennung ist also erforderlich. Als Herausgeber beziehungsweise Kontakt ist die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) angegeben.
Feuer aus Kürbis und eine Regatta
Während an der Universität gerechnet, geheizt und organisiert wird, geht es in Bad Lippspringe deutlich herbstlicher zu: Beim Kürbisfestival werden elf Skulpturen zum Thema Feuer gezeigt. Dazu kommen regionale Kürbisse und herbstliche Dekorationen – der Duft von Herbst liegt da vermutlich ohnehin in der Luft.
Wer nicht nur schauen möchte, kann einen eigenen Kürbis schnitzen. Zum Programm gehört außerdem eine Kürbis-Regatta. Das Festival zieht jährlich zahlreiche Besucher an; zwischen Schnitzwerkzeug, bunten Früchten und den großen Feuer-Skulpturen dürfte es also entsprechend lebhaft werden.
Rätselhafte Orte im Fernsehen
Auch aus dem Kreis Paderborn kommt eine Nachricht für Menschen, die lieber historischen Geheimnissen als Kürbissen auf den Grund gehen: Matthias Henke aus Borchen moderiert die neue Doku-Reihe „History oder Mystery?“ auf dem History Channel.
Die vier Folgen beschäftigen sich mit rätselhaften Orten und ungelösten historischen Geheimnissen in Deutschland. Zunächst erscheinen die Episoden auf YouTube, später sind sie im Fernsehen zu sehen. Eine zweite Staffel ist möglich – entschieden ist das damit noch nicht, aber die Tür bleibt offen.
