Am 1. Mai 2026 wird Dr. Thomas Metten die Leitung der Abteilung Kommunikation und Marketing an der Universität Passau übernehmen. Der Schritt ist nicht nur eine Personalentscheidung, sondern auch ein Zeichen für die zukunftsgerichtete Planung der Hochschule. Mit seiner umfassenden Erfahrung in der Hochschulkommunikation und Strategieentwicklung bringt Metten frischen Wind in die Passauer Universität.

Seine letzten Stationen zeigen, dass er ein gutes Gespür für die Bedürfnisse von Hochschulen hat. Zuletzt war er an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt tätig, wo er die Stabsabteilung Strategie und Hochschulentwicklung leitete. Dies ermöglichte es ihm, wichtige Projekte im Wissenstransfer auf den Weg zu bringen, die er nun auch an der Universität Passau vorantreiben möchte. Prof. Dr. Jan Hendrik Schumann, Präsident der Universität, hebt die Bedeutung dieses Wechsels hervor und sieht in Metten einen Schlüsselspieler dafür, die strategische Kommunikation der Universität gezielt zu gestalten.

Neue Kommunikationsstrategien für die Hochschullandschaft

Die Verantwortung der Hochschulen für ihre Kommunikationsinhalte wird zunehmend angesprochen. Alle Hochschulen sollten sich ihrer gesellschaftlichen Relevanz bewusst werden und dementsprechend handeln. Das stellt auch die neue Rolle von Dr. Metten in den Fokus, die über bloße Öffentlichkeitsarbeit hinausgeht. Hochschulkommunikation ist inzwischen ein zentraler Bestandteil der Governance einer Hochschule, wie die HRK unterstreicht. Die integrative Rolle der Kommunikation und das Vertrauen zwischen Hochschulleitung und Kommunikationsverantwortlichen sind dabei von großer Bedeutung.

Dr. Metten sieht Kommunikation als einen zentralen Bestandteil der universitären Entwicklung. Sein Ziel ist es, den Dialog mit Studierenden, Partnern und der Gesellschaft auszubauen und die Attraktivität der Universität Passau, die im Dreiländereck zwischen Deutschland, Österreich und Tschechien liegt, deutlich zu betonen. Diese Lage stellt für die Universität einen strategischen Vorteil dar, den es auszubauen gilt. Er möchte die Forschungsleistungen der Universität intensiver in die Öffentlichkeit tragen und sieht darin große Chancen.

Die Rolle der Hochschulkommunikation

Die Vielfalt der Herausforderungen im Bereich der Hochschulkommunikation ist enorm. Sie umfasst strategische Fragestellungen, das Aufbauen von Vertrauen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Debatten. Laut dem Karlsruher Institut für Technologie wird Hochschulkommunikation zunehmend als ein Wettbewerbsfaktor in der Wissenschaft wahrgenommen. Der stetige Wandel der digitalen Medienlandschaft erfordert zudem ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und innovativen Ansätzen.

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Die Notwendigkeit, soziale Medien und digitale Kommunikationsformate effektiv zu nutzen, wird dabei immer klarer. Hochschulen stehen vor der Herausforderung, in der Öffentlichkeit als verlässliche Ansprechpartner in Forschungsthemen sichtbar zu werden. Auch die proaktive Vorbereitung auf Krisensituationen und der Umgang mit konfliktreichen Themen sind zentrale Aspekte, die in Metten’s Agenda eine Schlüsselrolle spielen werden.

In Anbetracht der komplexen Strukturen innerhalb von Hochschulen und der vielfältigen Kommunikationsaufgaben wird es unter Metten eine ständige Evaluierung der Kommunikationsstrategie geben müssen. Die Hochschule wird sich nicht nur um interne Kommunikation kümmern müssen, die das Wohlbefinden und die Identifikation der Hochschulangehörigen fördert, sondern auch um eine transparente, verständliche und integrative Kommunikation nach außen, um den Anforderungen einer demokratischen Gesellschaft gerecht zu werden.

Zusammenfassend ist die Übernahme von Dr. Thomas Metten an der Universität Passau ein spannender Schritt in eine neue Ära der Hochschulkommunikation, die mit frischem Denken und innovativen Ansätzen aufwartet. Da bleibt zu hoffen, dass er mit einem guten Händchen die Attraktivität und die Sichtbarkeit der Universität weiter steigern kann.