Die Universität Potsdam hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, um internationalen Studierenden den Start in Deutschland zu erleichtern. Campusbotschafterinnen und -botschafter werden momentan ausgebildet, um den neuen Kommiliton:innen bei der Integration und dem Ankommen zu helfen. Diese studentischen Ansprechpersonen bringen nicht nur persönliche Erfahrungen aus vielen Ländern mit, sondern engagieren sich aktiv in der Gemeinschaft.
Die Campusbotschafterin Chelsea Monjoa, eine 23-jährige Studentin aus Kamerun, studiert Biochemie und Molekularbiologie und möchte mit ihrem „Away-from-Home-Event“ ein Zeichen setzen. Ziel der Veranstaltung ist es, Studierende, die weit von ihrer Heimat entfernt sind, zusammenzubringen und ihnen ein Gefühl der Zugehörigkeit zu vermitteln. Ihr Kollege Anwar Alahmad, ein syrischer Germanistik-Student, plant ebenfalls community-fördernde Formate, darunter einen Kochabend, der internationale und zukünftige Studierende zusammenführen soll. Diese Initiativen tragen zu einer lebendigen Kultur des Miteinanders an der Universität bei, wie uni-potsdam.de berichtet.
Unterstützung durch Erasmus+
Das europäische Programm Erasmus+ spielt eine wichtige Rolle in der Förderung internationaler Zusammenarbeit im Bildungsbereich. In Deutschland setzen vier Nationale Agenturen dieses Programm um, um Studierenden darauf aufmerksam zu machen, welche Chancen ihnen offenstehen. Die Agenturen unterstützen dabei nicht nur bei der Antragstellung, sondern helfen auch Studierenden, die Möglichkeiten des Programms optimal zu nutzen. Langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit betonen die Kompetenz und Zuverlässigkeit der Agenturen, die ein Netzwerk über ganz Europa bilden, wie auf erasmusplus.de festgehalten wird.
Die ersten Schritte für internationale Studierende
Für die frisch angekommenen Studierenden ist es oft eine Herausforderung, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Da ist es hilfreich, im Kontakt mit dem International Office der Hochschule zu stehen. An vielen Hochschulen werden zudem Orientierungstage angeboten, die den internationalen Studierenden helfen, sich schnell einzuleben. Diese Programme bieten Unterstützung bei administrativen Angelegenheiten und geben einen Überblick über die universitären Einrichtungen. Wohnheimtutoren sind ebenfalls eine wertvolle Anlaufstelle, die oft den neuen Bewohnern im Wohnheim zur Seite stehen, so berichtet internationale-studierende.de. Sie heißen neue Studierende willkommen und helfen, den Alltag an der Hochschule zu meistern.
Insgesamt ist das Engagement der Campusbotschafter in Potsdam eine tolle Initiative, die sowohl den internationalen Studierenden als auch der gesamten Universität zugutekommt. Solche Programme könnten als Vorbild für andere Hochschulen dienen, um die Integration und den Austausch von Kulturen weiter zu fördern.