WHU-Professorin Nadine Kammerlander warnt vor den Kosten mangelnder Finanzbildung
WHU-Professorin Nadine Kammerlander warnt vor den Folgen fehlender Finanzbildung. In einem Gastbeitrag schreibt sie, dass solides Finanz-Basiswissen heute wichtiger denn je sei: Bankgeschäfte werden zunehmend per Smartphone erledigt, Konsumkredite lassen sich mit wenigen Klicks abschließen. Das geht schnell – manchmal schneller, als man den Vertrag wirklich gelesen hat.
Gerade deshalb könne mangelndes Wissen über Geld teuer werden. Kammerlander zufolge drohen Menschen ohne ausreichende Finanzkenntnisse finanzielle Nachteile. In Deutschland werde ihrer Einschätzung nach außerdem wenig über Geld gesprochen. Ein Thema, das im Alltag gern unter den Tisch fällt, bis es plötzlich auf dem Kontoauszug liegt.
Deutschland schwach im Finanz-Pisa
Die Pisa-Studie bescheinigt Deutschland erneut ein schlechtes Abschneiden. Am internationalen Vergleich zur Finanzbildung, dem sogenannten „Finanz-Pisa“, nimmt Deutschland inzwischen nicht mehr teil. Damit fehlt ein aktueller Vergleich darüber, wie sicher Schülerinnen und Schüler mit finanziellen Fragen umgehen können.
Der Beitrag der WHU-Professorin erschien und wurde am 25. September 2026 aktualisiert. Heute ist der 26.09.2026, der Blick auf das Thema also noch frisch – und die nächste Zahlung per Smartphone vermutlich nur einen Fingerabdruck entfernt.
Informationen, Analyse und Datenschutz
Wer sich weiter mit finanzieller Bildung beschäftigt, stößt auch auf das Angebot des BMBFSFJ-Dienstleisters. Dort wird mit Einwilligung das Webanalyse-Tool Matomo eingesetzt, um das Webseitenangebot zu verbessern. Matomo analysiert das Navigations- und Webverhalten der Nutzenden.
Verarbeitet werden dabei die IP-Adresse, Gerätetyp, -marke und -modell, die Betriebssystem-Version sowie Browser, Browser-Engines und Plugins. Außerdem können aufgerufene URLs, die Referrer-Site, die Verweildauer, heruntergeladene PDFs und eingegebene Suchbegriffe erfasst werden. Das Skript „matomo.js“ speichert Informationen auf dem Endgerät oder greift auf dort bereits gespeicherte Informationen zu.
Die Rechtsgrundlage ist die Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO in Verbindung mit § 25 Abs. 1 TDDDG. Die Daten werden umgehend pseudonymisiert und nach 90 Tagen gelöscht. Nach Zustimmung oder Ablehnung bleibt das Einwilligungsbanner für einen Tag deaktiviert.
Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt davon unberührt. Die Widerrufsmöglichkeit ist über die Datenschutzerklärungen oben auf der Webseite erreichbar; weitere Informationen stehen in den Datenschutzhinweisen.
Am WHU-Standort bleibt damit eine ziemlich alltägliche Frage hängen: Wer den nächsten Kredit, Kauf oder Kontovorgang am Handy bestätigt, sollte wenigstens wissen, was dahintersteckt.
