Am heutigen Tag, dem 7. Mai 2026, eröffnet die Antikensammlung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eine besondere Ausstellung im Schloss Eutin. Die Sonderausstellung trägt den Titel „Im Spiegel der Antike“ und beschäftigt sich mit der Wirkungsgeschichte antiker Kunstwerke.

Die Kuratoren der Schau sind Dr. Sophie Borges von der Stiftung Schloss Eutin und Dr. Benjamin Engels von der Antikensammlung Kiel. Geplant ist eine spannende Präsentation, die Abgüsse antiker Skulpturen in den Mittelpunkt rückt. Diese Werke waren historisch in Schlössern und Palästen von großer Bedeutung.

Ziel und Inhalte der Ausstellung

Die Ausstellung hat das Ziel, die Wirkungsgeschichte der antiken Werke im Kontext höfischer und politischer Repräsentation zu verdeutlichen. Dabei wird die Antike nicht als abgeschlossene Vergangenheit betrachtet, sondern als eine wandelbare Epoche, die auch die Neuzeit stark beeinflusst hat.

Ein wesentliches Thema der Ausstellung ist die Kopie und Aneignung antiker Motive. Die Kuratoren setzen antike Skulpturen in Beziehung zu barocken Gemälden, mythologischen Bildteppichen und Schauvasen. Im Ostflügel des Schlosses wird eine besonders interessante Kombination zu sehen sein: barocke Bildteppiche, die mit antiken Skulpturen kombiniert werden, um mythologische Erzählungen zu verdeutlichen.

Kooperation und Förderung

Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Antikensammlung Kiel und dem Schloss Eutin, die durch die derzeitige Schließung der Kunsthalle zu Kiel ermöglicht wurde. Diese Zusammenarbeit wurde von mehreren Stiftungen gefördert, unter anderem von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung sowie der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.

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Begleitend zur Ausstellung wird ein umfangreiches Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm angeboten. Dazu zählen Führungen, Workshops für Kinder sowie Lesungen, die das Vermitteln von Wissen über die antike Kultur fördern sollen. Mit dieser Veranstaltungsreihe kämpfen die Initiatoren dafür, das Interesse für antike Geschichte und Kunst zu stärken.

Durch diese Ausstellung wird die Antike lebendig gemacht und in einen Dialog mit der Gegenwart gesetzt. Es ist eine Möglichkeit, die Auswirkungen antiker Werke auf die barocke Kunst und deren Relevanz in der heutigen Zeit zu beleuchten, was die Neugier auf diese längst vergangene, aber nie vergessene Epoche weckt. uni-kiel.de berichtet, dass die Antikensammlung Kiel mit dieser spannenden Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur kulturhistorischen Auseinandersetzung leistet.