Am 22. April 2026 gab das RUB-Team bekannt, dass es als Deutscher Meister im Völkerrecht ausgezeichnet wurde. Dies geschah im Rahmen der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition 2026, die vom 19. bis 22. Februar in Trier stattfand.

Das Bochumer Team konnte sich gegen 20 andere deutsche Teams durchsetzen und qualifizierte sich damit für die internationalen Runden, die vom 28. März bis 4. April 2026 in Washington D.C. stattfanden. In der Vorrunde erzielte das Team bemerkenswerte Siege gegen Puerto Rico, Afghanistan und Saudi-Arabien.

Überragende Leistungen

Ein Höhepunkt des Turniers war der Sensationssieg gegen die renommierte Harvard Law School, der dem Bochumer Team den Einzug in die Runde der letzten 32 sicherte. Dort traf das Team jedoch auf die University of Glasgow und musste sich in einem engen Match geschlagen geben. Trotz dieses Ausscheidens war die Teilnahme ein großer Erfolg für die Bochumer Jurastudierenden.

Die Unterstützung des Teams kam nicht nur von der Fakultät, sondern auch vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV). Prof. Dr. Pierre Thielbörger fungierte als akademischer Schirmherr, während die Coaches Dilara Karmen Yaman, Stanislau Lashkevich und Yari-Lasse Jäger das Team erinnerten, was gemeinsam erreicht werden kann.

Interesse an Moot Courts

Moot Courts sind eine bedeutende Plattform für Jurastudierende, um ihre fachlichen und persönlichen Fähigkeiten zu stärken. Laut LTO bieten sie nicht nur die Möglichkeit zur Weiterbildung, sondern fördern auch die Teamarbeit und erlauben den Studierenden, individuelles Feedback von Professoren zu erhalten.

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Die Teilnahme an nationalen und internationalen Moot Courts ist für viele Jurastudierende von großem Interesse. Insbesondere der Philip C. Jessup Moot Court stellt den größten studentischen Wettbewerb weltweit dar, der für seine hohen Ansprüche bekannt ist. Dabei nehmen Teilnehmer aus zahlreichen Ländern und Universitäten teil, darunter Australien, Indien, die USA und viele mehr. Die Vielfalt wird deutlich durch die Vielzahl von Universitäten, die vertreten sind, wie etwa die National Law University in Delhi und die Universität Glasgow.

Insgesamt wurden bei dieser hochkarätigen Veranstaltung 510 Studierende aus verschiedenen Ländern und Bildungseinrichtungen gezählt. Die höchste Punktzahl, die erzielt wurde, lag bei 93,6, was Dokumentationen zufolge auf die hervorragenden Leistungen der Teilnehmer hinweist. Solche Wettbewerbe sind für einige Jurastudierende Herausforderung und Motivation zugleich, ihre Fähigkeiten zu testen und weiterzuentwickeln.