Am 22. April 2026 lädt die Stiftung für internationale Mobilität zur Diskussion über essenzielle Aspekte von Onboarding-Prozessen an Universitäten ein. Expert:innen aus dem Bereich werden Impulse zu Themen wie Dual-Career-Modellen und Rekrutierungsstrategien geben. Im Rahmen dieses Workshops ist ein reger Austausch zwischen den teilnehmenden Universitäten und den Fachleuten geplant. Die Stiftung zielt darauf ab, insbesondere die erfolgreiche Rekrutierung internationaler Forscher:innen zu fördern, was die Zusammenarbeit verschiedener Akteure innerhalb der Universitäten erfordert. Dabei betonen die Expert:innen die Notwendigkeit eines gemeinsamen Verständnisses der institutionellen Willkommenskultur, um neuen Mitarbeiter:innen einen reibungslosen Einstieg zu ermöglichen. Diese Informationen stammen von der Wübben Stiftung.

Ein zentrales Ziel dieser Initiative ist es, Angebote für Forscher:innen verständlich zu machen, die keine oder wenig Erfahrung mit dem deutschen Wissenschaftssystem haben. Die teilnehmenden Universitäten werden ermutigt, Teams bestehend aus Mitgliedern der Hochschulleitung und Verantwortlichen aus den Bereichen Berufungsmanagement und internationalen Beziehungen zu bilden. Eine zusätzliche Anmeldung eines Dekans oder einer Dekanin, deren Fakultät planen, verstärkt aus dem Ausland zu rekrutieren, wird ebenfalls empfohlen.

Systematische Einarbeitung und deren Vorteile

Der Onboarding-Prozess spielt eine entscheidende Rolle in der systematischen Integration neuer Mitarbeiter. Laut der Karrierebibel ist das Ziel dieser Maßnahme, die fachliche Einarbeitung zu verbessern sowie eine schnelle Eingliederung in das Team und die Unternehmenskultur zu gewährleisten. Durch ein gut strukturiertes Onboarding kann die Fluktuation reduziert und die Zufriedenheit neuer Mitarbeiter gesteigert werden.

Der Onboarding-Prozess wird in drei Phasen unterteilt:

  1. Preboarding: Hierzu zählen der Versand von Informationen, die Unterstützung bei der Wohnungssuche und die Benennung eines Ansprechpartners bzw. Mentors vor Arbeitsbeginn.
  2. Erster Arbeitstag: In dieser Phase erhalten neue Mitarbeiter ein Willkommenspaket und nehmen an Vorstellungsgesprächen mit Kollegen und einem Feedbackgespräch teil.
  3. Probezeit: Diese Phase umfasst Einführungsveranstaltungen, regelmäßige Mitarbeitergespräche und Teambuilding-Events.

Diese strukturierte Herangehensweise trägt dazu bei, eine schnellere Einarbeitung zu ermöglichen und Fehler zu vermeiden. Die Erwartungen beider Seiten werden geklärt, was letztendlich auch zu einer höheren Produktivität führt.

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Fehler im Onboarding-Prozess vermeiden

Trotz der vielen Vorteile gibt es häufig Fehler im Onboarding. Dazu gehören die Funkstille vor Arbeitsbeginn, eine Überfrachtung mit Informationen sowie die Überwältigung neuer Mitarbeiter ohne systematische Vorgehensweise. Diese Aspekte können die Effektivität des Onboardings erheblich beeinträchtigen.

Die Diskussion bei der Wübben Stiftung zielt darauf ab, nicht nur Best Practices zu etablieren, sondern auch Lösungsansätze für häufige Herausforderungen in der Rekrutierung und Integration internationaler Mitarbeiter zu erarbeiten. Der Workshop stellt somit eine wertvolle Gelegenheit für Universitäten dar, ihre Rekrutierungsstrategien zu verbessern und eine weltoffene, einladende Atmosphäre zu schaffen.