Christian Fink, ein Absolvent der Universität Bielefeld, erhielt 2010 seinen Masterabschluss in Interdisziplinärer Medienwissenschaft. Seine akademische Laufbahn führte ihn in die Abteilung Web-Content-Service des Referats für Kommunikation der Universität, wo er seit über vier Jahren tätig ist. Fink, der während seines Studiums bereits als Hilfskraft im selben Referat arbeitete, beschreibt seine Aufgaben als äußerst vielseitig. Sein Tätigkeitsbereich umfasst den Support der Webseite, deren Weiterentwicklung, Schulungen und die Optimierung für Suchmaschinen, auch bekannt als SEO. In einem Interview erklärt er, dass er sich eher als Techniker denn als Theoretiker sieht und die freie Wahl der Schwerpunkte während seines Studiums sehr schätzte.
Die Universität Bielefeld selbst beschreibt Fink als „beeindruckend groß und vielfältig“, vergleichbar mit einer kleinen Stadt. Diese Einschätzung wird durch die Struktur der Studiengänge und die interdisziplinäre Möglichkeit, mit anderen Fachrichtungen zu interagieren, verstärkt. Fink hebt hervor, dass der Austausch mit Studierenden anderer Schwerpunkte seine Perspektive erheblich erweitert hat. Seine Erfahrungen bei der Kommunikationsagentur Territory haben zudem seine Fähigkeiten in der Kommunikation und Organisation geprägt, was sich positiv auf die Schnelligkeit und Agilität seines Teams bei der Erstellung von Webseiten-Prototypen auswirkt.
Akademisches Engagement und soziales Leben
Ein zentrales Anliegen der Fachschaft für den Masterstudiengang Interdisziplinäre Medienwissenschaft ist es, das Studium für alle Beteiligten angenehmer und leichter zu gestalten. Die Fachschaft dient als Brücke zwischen den Studierenden und der Hochschulverwaltung und ist der Ansprechpartner für alle Fragen, Anliegen oder Ideen rund um den Studiengang. Themen wie Stundenplan, Prüfungsmodalitäten und Veranstaltungsvorschläge stehen hier im Fokus. Auch die Organisation von Events, beispielsweise Grillabende, Filmnächte und Spieleabende, findet über die Fachschaft statt und richtet sich an Studierende aller Semester.
Fink berichtet zudem von seinen sportlichen Aktivitäten, die für ihn einen wichtigen Ausgleich zum Büroalltag darstellen. Besonders der Hermannslauf, ein populärer Lauf in der Region, spielt eine bedeutende Rolle in seinem Leben. Seine akademische Reise wurde auch durch ein Semester in Neuseeland bereichert, wo er neue Perspektiven auf Kulturen und Lebensweisen gewinnen konnte. Rückblickend äußert er den Wunsch, sich während seiner Studienzeit intensiver auf sein Studium konzentriert zu haben und bedenkt, dass er eventuell einen anderen Studiengang gewählt hätte.
Ein Leben an der Universität Bielefeld
Abschließend erwähnt Fink, dass es fast unmöglich ist, an der Universität Bielefeld studiert zu haben, ohne sich im Hauptgebäude einmal verlaufen zu haben. Diese Anekdote zeigt die Komplexität und Weitläufigkeit des Campus, die für viele Studierende eine gemeinsame Erfahrung darstellt. Die Möglichkeit, an solch einem lebendigen und dynamischen Ort zu lernen und zu arbeiten, ist etwas, das Fink und viele andere Alumni nachhaltig beeindruckt.