Die VivaTech, Europas größte Startup- und Technologiemesse, hat in diesem Jahr vom 17. bis 20. Juni in Paris ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Im Rahmen dieser bedeutenden Veranstaltung präsentierte die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ein neues akademisches Portfolio, das sich auf strategische Autonomie in Circular Economy, kritische Infrastruktur und Künstliche Intelligenz konzentriert. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um die Fortschritte und Kooperationen der Hochschulen zu beleuchten.

Zu den herausragenden Projekten gehört das IRIXYS-Projekt der Universität Passau in Zusammenarbeit mit der INSA Lyon. Im Rahmen von „Germany@VivaTech 2026“ stellte die DFH an jedem Messetag ein anderes Kooperationsprojekt vor, das die Innovationskraft der deutsch-französischen Partnerschaft unterstreicht. Die Messe zieht auch hochrangige Besucher an, darunter Dorothee Bär, die deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Philippe Baptiste, der französische Minister für Bildung, Forschung und Raumfahrt.

Kooperationsprojekte im Fokus

Die vorgestellten Kooperationsprojekte umreißen ein breites Spektrum an Themen:

  • „Digitale Souveränität“: IRIXYS (Universität Passau – INSA Lyon)
  • „Industrie der Zukunft und Materialwissenschaften“: EUSMAT (Universität des Saarlandes – SurFunction GmbH)
  • „Smart City und Resilienz“: Universität der Bundeswehr München (COMTESSA – DKKV – AFPCNT)

Philippe Gréciano, Präsident der DFH, betonte die Wichtigkeit der deutsch-französischen Zusammenarbeit in Zeiten geopolitischer Spannungen. Vor allem die Herausforderungen in den Bereichen digitale Souveränität und kritische Infrastruktur wurden als zentral betrachtet.

An dem DFH-Stand wurden Lösungen für digitale Souveränität, insbesondere im Bereich Websuche und agentischer KI, vorgestellt. Prof. Dr. Michael Granitzer von der Universität Passau hob die Relevanz dieser Projekte für die europäische digitale Souveränität hervor.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Hohe Besucherzahlen und Partnerschaften

Der DFH-Stand verzeichnete einen Rekord an Besuchern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Prominente Gäste wie Dr. Karsten Wildberger, Jean-Noël Barrot, Gabriel Attal, Xavier Bettel, Dorothee Bär und Markus Blume trugen zur hohen Sichtbarkeit der Projekte bei. Andrea von Hülsen-Esch, DFH-Vizepräsidentin, betonte die wertvolle Plattform, die die VivaTech für neue Technologien und Künstliche Intelligenz bietet.

Die Bedeutung von digitalen Technologien wird immer deutlicher. Digitale Hochschulbildung wandelt sich durch Individualisierung, Flexibilität und Mobilität. Maßnahmen zur Förderung digitalisierter Hochschulbildung, wie die Initiative zur Stärkung von KI-Kompetenzen, haben das Ziel, die Hochschulbildung durch innovative Ansätze zu revolutionieren. Laut BMFTR zeigt sich dies unter anderem in der Entwicklung von KI-gestützten Lernangeboten und Werkzeugen.

Insgesamt zeigen die Entwicklungen auf der VivaTech, dass die Kooperation zwischen der Universität Passau und ihren Partnern nicht nur in technologische Fortschritte mündet, sondern auch wichtige gesellschaftliche Herausforderungen adressiert. Die Zukunft der Hochschulbildung liegt in der Integration neuer Technologien, die eine offenere, gerechtere und leistungsfähigere Bildungslandschaft ermöglichen.