Düsseldorf und die umliegende Region erfreuen sich an einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung, die von Innovationskraft und einer vielfältigen Wissenschaftslandschaft geprägt ist. Vor diesem Hintergrund wurde der Verein zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V. ins Leben gerufen. Dieser Verein hat sich der Aufgabe gewidmet, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken und den Wissenstransfer zwischen verschiedenen Akteuren zu fördern. WHU berichtet, dass der Vereinsvorstand neu gewählt wurde, um diese Ziele aktiv voranzutreiben.

Die neue Vorstandsspitze setzt sich aus bedeutenden Vertretern der regionalen Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft und Kultur zusammen. Dazu gehören Prof. Dr. Svend Reuse von der Kreissparkasse Düsseldorf, Karsten Hundhausen von den FOM Hochschulzentren und erneut Prof. Dr. Carl Marcus Wallenburg von der WHU – Otto Beisheim School of Management. Wallenburg, der sich für das Vertrauen bedankt, betont die gemeinsame Zielsetzung, die Region weiterzuentwickeln. Der neue Vorstand wird am 1. Juli 2026 in Kraft treten.

Struktur und Ziele des Vorstands

Die Verantwortlichkeiten innerhalb des geschäftsführenden Vorstands sind klar definiert. Der Vorsitz liegt bei Gregor Berghausen von der IHK Düsseldorf, während Prof. Dr. Anja Steinbeck von der Heinrich-Heine-Universität die stellvertretende Vorsitzende ist. Der Schatzmeister ist Prof. Dr. Svend Reuse, der auch im erweiterten Vorstand vertreten ist. Die Wissensregion Düsseldorf zielt darauf ab, die Sichtbarkeit der Region als Zentrum für Bildung, Forschung und Innovation zu erhöhen und den Austausch zwischen den verschiedenen Institutionen zu fördern.

Ein zentrales Anliegen des Vereins ist die nachhaltige Stärkung der Wissensregion. Durch gemeinsame Projekte, Netzwerke und verschiedene Initiativen sollen Talente gefördert und die Zukunftsfähigkeit der Region gesichert werden. Dies schließt auch die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie deren Innovations- und Gründungseinheiten ein, wie zum Beispiel das CEDUS an der Heinrich-Heine-Universität und die Gründungszeit der Hochschule Düsseldorf.

Innovationskraft im Fokus

Die Innovationskraft ist ein weiterer zentraler Schwerpunkt der Wissensregion Düsseldorf. Es wird angestrebt, unterschiedliche Perspektiven, Ideen und Bedarfe zusammenzubringen, um einen fruchtbaren Boden für neue Ansätze zu schaffen. Zudem wird der Austausch zwischen Studierenden, Forschenden und der regionalen Start-up-Szene gefördert. Die Wissensregion arbeitet eng mit der Wirtschaftsförderung Düsseldorf zusammen, um Innovationen gezielt voranzutreiben.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Eine zentrale Veranstaltung, die dabei unterstützen soll, ist das Future Tech Fest. Hier wird die Wissensregion Düsseldorf mit einem eigenen Stand vertreten sein, um die Hochschulen, Start-ups und Unternehmen zu vernetzen. Darüber hinaus initiiert das landesweite Projekt innovation2business.nrw den Austausch zwischen wissenschaftlichen Ideen und Unternehmen, gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAG).

Um den Austausch zu intensivieren, werden konkret Workshops und digitale Veranstaltungsformate entwickelt. Ein Beispiel dafür ist der Workshop „Innovationsknoten der Zukunft – Digitalität & Gesellschaft“, der am 8. Dezember 2025 im Zentrum für Digitalisierung und Digitalität der Hochschule Düsseldorf stattfinden wird. Dieses Event knüpft an einen Foresight-Prozess an, der zukünftige Szenarien für die Region bis 2040 entwickeln soll.

Die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft, insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, weiter zu intensivieren, wird zunehmend deutlich. Diese Kooperation wird als gelebter Prozess verstanden, der durch Projekte, Workshops und Kurse Wissen teilt und die Zukunft gemeinsam gestaltet.