Am 28. Mai 2026 fand an der FernUniversität in Hagen die feierliche Alumni-Veranstaltung in Karlsruhe statt, bei der rund 350 Absolventinnen und Absolventen, die in den letzten vier Semestern ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, gefeiert wurden. Die Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Andrea Edenharter, würdigte die Leistung der Absolventen und betonte, dass Ausdauer und Eigenverantwortung entscheidend für den Erfolg im Studium sind. Diese Eigenschaften sind besonders wichtig, da viele der Absolventen gleichzeitig beruflichen und familiären Verpflichtungen nachkommen mussten.
In ihrer Ansprache hob Edenharter hervor, dass Fleiß, Motivation sowie Methodik und Durchhaltevermögen die zentralen Faktoren für das Erreichen des Studienabschlusses sind. „Die FernUniversität hat die Rahmenbedingungen geschaffen, doch den Weg zum Abschluss haben die Studierenden selbst aktiv gestaltet,“ erklärte sie. Zudem ermutigte sie die Absolventen, ihr Wissen verantwortungsvoll zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen. In einem inspirierenden Vergleich stellte sie Parallelen zum Leistungssport her und gab den Absolventen den Leitgedanken mit: selbstständig denken, mutig handeln und Zeit für Reflexion einplanen.
Einblick in wissenschaftliche Impulse
Clas Meyer, Leiter des Wissenschaftsbüros der Stadt Karlsruhe, betonte während der Veranstaltung die Bedeutung von wissenschaftlichen Impulsen für die Stadt und die Gesellschaft. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen dem Campusstandort und der Stadt und verdeutlichte die Relevanz dieser Synergien für beide Seiten. Prof. Dr. Andreas Haratsch hielt einen Vortrag mit dem Titel „Impulse aus der Wissenschaft“, der sich mit der Wahl von Richterinnen und Richtern des Bundesverfassungsgerichts beschäftigte, und bot damit einen weiteren wertvollen Einblick in die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft.
Im Gespräch mit den Absolventen Leonie Flögel und Olivier Seubert wurden persönliche Studienerfahrungen ausgetauscht. Beide betonten die Wichtigkeit von Durchhaltevermögen und effektivem Zeitmanagement, um den Studienalltag erfolgreich zu meistern. Flögel und Seubert setzen ihr Studium im Master in Wirtschaftspsychologie respektive Mathematik fort.
Die Bedeutung von Alumni-Netzwerken
In einem übergreifenden Kontext ist die Relevanz von Alumni-Netzwerken in der Weiterbildung nicht zu unterschätzen. Amélie Lustenberger, Communication and Alumni/-ae Managerin der Rochester-Bern Executive Programs, wies darauf hin, dass 50% der Weiterbildungsteilnehmenden über Empfehlungen kommen. Alumni-Events und die damit verbundenen Vorteile sind entscheidend für die Stärkung der Gemeinschaft. Solche Events können einfach und ressourcenschonend gestaltet werden, wobei der persönliche Kontakt eine zentrale Rolle spielt. Lustenberger empfahl, bestehende Angebote zu nutzen und aktive Partnerschaften einzugehen.
Darüber hinaus wurden im Rahmen der Herbsttagung der Universität Bern weitere Ansätze des Alumni-Managements behandelt, die sich auf die frühzeitige Einbindung von Studierenden konzentrieren. Isabel Spicker stellte das Mentoring-Prinzip vor, bei dem Ehrenamtliche aktuelle Studierende unterstützen, was zu einem unbürokratischen Matching zu Beginn des Programms führt. Dies fördert die eigenverantwortliche Übernahme von Mentoring-Aufgaben durch die Mentees.
Abgerundet wurde die Alumni-Feier musikalisch von der Saxophonistin Helen Hofmann, die der Veranstaltung einen festlichen Rahmen verlieh. Viele Absolventen äußerten sich im Gästebuch dankbar über die Begleitung der FernUniversität und die lehrreiche Zeit ihres Studiums. Diese Feier war nicht nur ein Abschluss, sondern ein Beginn, der Appell, weiterhin Brücken zu bauen – sowohl zu der akademischen Gemeinschaft als auch in die Gesellschaft hinein.