Am 18. Juni 2026 öffnet das Fake News Festival seine Pforten auf dem Campus der Europa-Universität Viadrina. Die Veranstaltung, die bis zum 20. Juni dauert, hat das Ziel, das Bewusstsein für Desinformation zu schärfen, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu fördern und den digitalen Raum aktiv zu gestalten. Mit rund 50 Programmpunkten, darunter Workshops, Diskussionen, Keynotes und Filmvorführungen, bietet das Festival ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Interessierte.

Die Highlights des Festivals sind sicherlich die beiden Keynotes von Dr. Romy Jaster am 19. Juni um 15 Uhr und Max Fröhlich am gleichen Tag um 20 Uhr. Insgesamt werden mehr als 20 Workshops zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Desinformation angeboten, und auch wissenschaftliche Runden mit drei Fachleuten wurden eingeplant, die sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung und Fake News beschäftigen. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist frei und ermöglicht damit einer breiten Öffentlichkeit die Teilnahme an aktuellen gesellschaftlichen Diskursen.

Öffentliche Veranstaltungen auf dem Campus

Parallel zum Fake News Festival findet auch ein Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft statt, organisiert von Studierenden der Universität. Die ausgewählten Spiele werden im Coworking Space, Logenstraße 3, übertragen. Die nächsten Termine sind:

  • 20. Juni, 19 Uhr: Niederlande – Schweden
  • 22. Juni, 19 Uhr: Argentinien – Österreich
  • 23. Juni, 19 Uhr: Portugal – Usbekistan

Darüber hinaus wird am 22. Juni die Ukraine Lecture Series veranstaltet. Dr. Olena Bohdan wird um 16.00 Uhr über „The Labyrinth of Politics, the Mystery of Faith“ sprechen, wobei der Fokus auf der Rolle der Russisch-Orthodoxen Kirche im Rahmen des Ukraine-Konflikts liegt. Interessierte können auch online via Zoom an der Diskussion teilnehmen. Der Vortrag findet im Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Raum GD 102, statt.

Wissenschaft und Kultur im Fokus

Am gleichen Tag um 18.15 Uhr beginnt das Jerzy Giedroyc Forschungskolloquium, bei dem Dr. Karl Schlögel und Dr. Gern Koenen über „Nachdenken über die Ukraine“ referieren. Der Ort dafür ist der Senatssaal im Hauptgebäude, Raum 109.

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Ein weiteres Highlight findet am 23. Juni statt: die Einweihung der Humboldt-Platte. Ab 13.00 Uhr wird eine Erinnerungstafel für Wilhelm und Alexander von Humboldt enthüllt. Verschiedene Redner, darunter Prof. Dr. Gangolf Hübinger und Ralf-Rüdiger Targiel, werden zu Ehren der beiden bedeutenden Wissenschaftler sprechen.

Am gleichen Tag stehen zudem ein Gastvortrag von Dr. Jakob Ohm zum Einfluss digitaler Plattformen auf die Demokratie sowie ein Workshop zum Masterstudiengang Conflict and Democracy auf dem Programm. Beide Veranstaltungen bieten relevante Einblicke in aktuelle gesellschaftliche Themen.

Zudem wird ein Forschungskolloquium über Alexander Gottlieb Baumgarten abgehalten, das von Dr. Alessandro Nannini geleitet wird. Diese Veranstaltung findet im Logenhaus, Logenstraße 11, Raum LH 101/102, am 23. Juni statt.

Kulturelle Angebote und Feierlichkeiten

Am 24. Juni sind alle Interessierten zu einem Mittagessen mit Musik eingeladen. Ab 13.00 Uhr wird das Duo Julia und Uwe Stroner im Gräfin-Dönhoff-Gebäude für eine festliche Stimmung sorgen.

Eine wichtige Buchvorstellung findet am 25. Juni um 16.00 Uhr im Logenhaus, Logensaal, statt. Rolf Nickel stellt sein Werk „Der schmale Grat: Die Kunst der Diplomatie in Zeiten des Umbruchs“ vor. Im Anschluss daran wird um 18.00 Uhr ein Filmabend mit Tobias Lenel präsentiert, der den Film „Toter Mann mit Hut“ zeigt.

Den Höhepunkt der Festlichkeiten bildet der Graduation Day 2026, der am 27. Juni ab 15 Uhr auf dem Campusplatz vor dem Auditorium Maximum gefeiert wird. Hier werden die Absolvent*innen feierlich verabschiedet.

Die Universität erinnert durch verschiedene Ausstellungen an kulturelle Themen. So ist die Ausstellung „The Roads of Europe“ bis zum 31. Juli 2026 im Gräfin-Dönhoff-Gebäude zu sehen. Darüber hinaus läuft „Die eigene Sicht“ bis zum 23. Juni und „Hinhören & Widerstand leisten: Prinz von Homburg“ bis zum 14. Juli im Kleist-Museum.

In den Neuigkeiten ist die Trauer um Gründungssenator Prof. Dr. Waldemar Pfeiffer ein wichtiges Thema, ebenso wie die Antrittsvorlesung von Ulrich van Loyen an der kulturwissenschaftlichen Fakultät.