In wenigen Tagen präsentiert die Forschungsgruppe „Film als Katalysator sozialer Transformation“ anlässlich des Filmfests München zwei Panels im Rahmen des Projekts FILMALYST, das unter der Leitung von Prof. Jens Eder steht. Am 28. Juni 2026 wird die Hochschule für Fernsehen und Film in München zum Schauplatz für wichtige Diskussionen über die Rolle von Filmen als Katalysatoren für gesellschaftliche Veränderungen. Der Fokus liegt darauf, wie Filme gestaltet werden, welche Inhalte sie transportieren und welchen Einfluss sie auf die Gesellschaft ausüben können. Filmuniversität berichtet, dass das Projekt von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Initiative „Change!“ gefördert wird und von 2025 bis 2029 laufen soll.

Die Ergebnisse des FILMALYST-Projekts werden in verschiedenen Formaten veröffentlicht, darunter Glossare, Datenbanken und Handlungsempfehlungen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich über Neuigkeiten und Entwicklungen auch auf den Plattformen LinkedIn und Instagram zu informieren.

Panels und Diskussionsinhalte

Das erste Panel mit dem Titel „Film als Katalysator sozialer Transformation: FILMALYST“ beginnt um 13:00 Uhr und dauert bis 14:30 Uhr. Es findet ebenfalls im Studio TV 1 der Hochschule statt. Zu den Rednern gehören prominente Vertreter der Film- und Forschungsbranche, darunter Jens Eder, Lillian Rosa, Michael Sterr und Gesine Mannheimer. Das zweite Panel „Reichweite und Impact: Neue Wege für das relevante Kino“ wird von Jens Eder moderiert und startet um 15:00 Uhr.Filmfest München hebt hervor, dass bei diesen Panels zentrale Fragen behandelt werden, wie die Erstellung sozial relevanter Filme und die Bedingungen ihrer Produktion.

Zu den Teilnehmern zählen auch Fachleute wie Anke Petersen von AG DOK, sowie Gesine Mannheimer und Saskia Vömel von Jetzt & Morgen. Mit ihrer Expertise wollen sie einen Austausch über die ersten Forschungsergebnisse anstoßen.

Filmfest München und Kino im Kontext sozialer Transformation

Das Filmfest München bietet nicht nur die Möglichkeit, diese thematischen Panels zu besuchen, sondern zeigt auch eine Vielzahl von Filmen, die unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven beleuchten. In der Wettbewerbsreihe CineRebels sind Werke vertreten, die eigene Geschichten und Ausdrucksformen präsentieren. Dazu zählt der Dokumentarfilm „THE ILLUSION OF A QUIET NIGHT“, der Momentaufnahmen ukrainischer Kameraleute inmitten des Krieges einfängt. Ein weiteres bemerkenswertes Werk ist „HAIR, PAPER, WATER“, das die Sehnsüchte einer Frau der ethnischen Minderheit Rục thematisiert, die ihrem kulturellen Erbe nachspürt.Filmfest München betont, dass solche Filme einen direkten Bezug zu den Diskussionen um den gesellschaftlichen Einfluss von Medien und Film haben.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Mit der Verbindung von Forschung und Kunst schafft FILMALYST einen wertvollen Raum für den Dialog über die transformative Kraft des Kinos. Durch die bevorstehenden Panels am 28. Juni und die umfangreiche Programmauswahl beim Filmfest wird deutlich, dass die Auseinandersetzung mit diesen Themen für Film- und Kulturschaffende sowie für die Gesellschaft insgesamt von großer Bedeutung ist.