Am 20. Juni 2026 fand an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg der Open Campus statt. Diese Veranstaltung, die unter dem Motto „Mehr sehen. Mehr wissen.“ stand, zog mehr als 4.000 Besucher an. Die offizielle Eröffnung erfolgte durch Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann beim ökumenischen Gottesdienst.

Der Open Campus bot ein vielfältiges Programm, das Vorträge, Vorführungen und Mitmachaktionen umfasste. Besonders hervorzuheben waren die Laborführungen, die sich mit aktuellen Forschungsprojekten zu Themen wie Hochleistungsrechnen, Energietechnik, Robotik und Werkstoffforschung befassten. bundeswehr.de hebt hervor, dass unter den anschaulichen Formaten auch eine Demonstration der Eisbachwelle und ein Experiment namens „Laser & Eiscreme“ zur Eisherstellung und den physikalischen Prozessen stattfanden.

Interaktive Erlebnisse für die Besucher

Die Veranstaltung beinhaltete zahlreiche Mitmachstationen, die einfache Experimente und digitale Anwendungen anboten. Auch externe Partner wie die Polizei, das Technische Hilfswerk und das Taktische Luftwaffengeschwader 51 waren vertreten. Attraktionen wie ein begehbares Tornado-Cockpit und ein aufgeschnittenes Triebwerksmodell ermöglichten den Besuchern einen lebendigen Einblick in die Luftfahrttechnik.

Das Nachmittagsprogramm wurde durch einen öffentlichen Beförderungsappell abgerundet, bei dem zahlreiche Oberfähnriche und Oberfähnriche zur See zu Leutnanten befördert wurden. Insgesamt wurden über 400 Offizieranwärter in den neuen Rang erhoben, einschließlich vier französischer Kadetten. In seiner Ansprache thematisierte Prof. Dr. Klaus Beckmann die Themen Haltung, Verantwortung und Handlungsbereitschaft, während Generalinspekteur Carsten Breuer den sicherheitspolitischen Kontext betonte.

Ein festlicher Abschluss

Die musikalische Begleitung des Tages wurde vom Heeresmusikkorps Hannover übernommen, das für eine feierliche Atmosphäre sorgte. Das kulinarische Angebot umfasste Speisen von Foodtrucks und lokalen Anbietern, und ein kreatives Kinderprogramm sorgte dafür, dass Familien voll auf ihre Kosten kamen. Für Interessierte gab es auch Informationsstände von Partnerinstitutionen sowie eine Präsentation von militärischem Gerät, darunter der GTK Boxer und die historische BMW R50.

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Abschließend kann festgestellt werden, dass der Open Campus 2026 nicht nur eine Gelegenheit zur Wissensvermittlung war, sondern auch eine Plattform bot, um die Verbindung zwischen Wissenschaft, Technik und Öffentlichkeit zu stärken. Die nächste Möglichkeit, an einem solchen Event teilzunehmen, ist am 12. Juni 2027, wie auf idw-online.de angekündigt. Diese familiäre Veranstaltung zieht alle Altersgruppen an und wird als bedeutende Schnittstelle zwischen Forschung und Gesellschaft geschätzt.