Innovative Ideen für die Zukunft: Düsseldorfer Start-ups im Rampenlicht!
Am 16. Juli 2026 wurde im P.A.L.M.E. auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) das Pitch-Finale des Ideenwettbewerbs des Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS) ausgetragen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Studierende und Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) für Gründung und Selbstständigkeit zu begeistern. Insgesamt wurden mehr als 100 innovative Konzepte in den Kategorien „Studierende“ und „Forschende“ eingereicht, die von einer Fachjury nach den Kriterien Innovationsgrad, Umsetzbarkeit und Erfolgsaussichten bewertet wurden. In Summe konnten 3.800 Euro an Preisgeldern vergeben werden, was die Bedeutung dieses Wettbewerbs unterstreicht.
Besonders hervorzuheben sind die Preisträger in der Kategorie „Studierende“. Den ersten Platz belegte **Nabersens**, ein medizintechnischer Ansatz zur Behandlung von Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, der die Sprach- und Schluckfunktionen verbessern soll. Der Entwickler Basil Naber erhielt dafür 1.000 Euro. Der zweite Platz ging an **ResiFlux**, ein innovativer Austauschbereich für Krankenhaus-Waschbeckenabflüsse, welches die Risiken im Zusammenhang mit Antibiotika-Resistenz reduzieren soll, vertreten durch Maruf Khan und Andra Fortner, die 600 Euro erhielten. Den dritten Platz sicherte sich **KANT Digital**, eine KI-gestützte Trainingsplattform für internationale Pflegekräfte, die von Bingxin Zhao präsentiert wurde und mit 300 Euro dotiert war.
Preisträger in der Kategorie „Forschende“
In der Kategorie „Forschende“ konnte das Team von **OVEMO** unter der Leitung von Dr. Knud Esser und weiteren Kollegen überzeugen. Ihr Einwegsystem für den Medienwechsel in 384-Well-Mikrotiterplatten erhielt sowohl 1.000 Euro als auch den Publikumspreis. Den zweiten Platz belegten **PhycoDesign** mit einem Verfahren zur stabilen Kultivierung von Mikroalgen, woran Dr. Ellen Oldenburg und Dr. Raphael Kronberg arbeiteten, und wurden mit 600 Euro ausgezeichnet. **Alzheimer’s Care**, unter der Leitung von Arindam Paul, stellte eine Präzisionstherapie für Alzheimer mit einem gentechnisch veränderten therapeutischen Enzym vor und erhielt dafür 300 Euro.
Der Ideenwettbewerb des CEDUS spiegelt auch einen wachsenden Trend wider: Immer mehr Start-ups gründen sich im Bereich Medizintechnik. Statistiken zeigen, dass 2020 in Deutschland 3.348 neue Start-ups gegründet wurden, was einen Anstieg von 11 % im Vergleich zu 2019 darstellt. Medtech- und Health-Unternehmen sind prominent unter den Neugründungen vertreten. Die finanziellen Herausforderungen, insbesondere in der Medizintechnik, sind jedoch nicht zu unterschätzen, da diese oft längere Produktentwicklungszyklen und kostenintensive Zulassungsverfahren erfordern.
Franchise und Geschäftsideen
Zusätzlich zu den innovativen Projekten im Bereich Medizintechnik gibt es ein breites Spektrum an Geschäftsmöglichkeiten, die auch für Gründer attraktiv sein können. Laut Fuer-Gründer.de existieren derzeit über 1.000 Franchisesysteme in Deutschland, die unterschiedlichste Geschäftsideen anbieten, von Bildung über Handel bis hin zu Essen und Trinken. Diese Systeme können Existenzgründer dabei unterstützen, indem sie auf erprobte Konzepte und Netzwerke zurückgreifen können.
Abschließend lässt sich feststellen, dass die Innovationskraft und die vielfältigen Ansätze zur Problemlösung sowohl in der Hochschullandschaft als auch im Bereich der Start-ups einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft leisten. Für weitere Informationen über den Ideenwettbewerb und die prämierten Projekte besuchen Sie die Website des CEDUS: cedus.hhu.de.
