Die anstehende Summer School mit dem Titel „Pflege & Gesundheit im Dialog“ findet vom 11. bis 13. August 2026 im MGZ Lübeck statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die ein Interesse an einem Pflegestudium haben. Diese Veranstaltung bietet nicht nur die Möglichkeit, wertvolle Einblicke in die Pflegepraxis zu gewinnen, sondern auch die Teilnahme an einem internationalen Austausch zwischen 10 Pflege-Studierenden aus Dänemark und 10 Schülerinnen und Schülern aus Deutschland.

Das Programm der Summer School ist vielfältig gestaltet. Die Teilnehmer erwartet eine Hospitation im Krankenhaus, wo sie den Pflegealltag direkt auf Station erleben können. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist das Lernlabor, in dem grundlegende Pflegetechniken in modernen Lernlaboren trainiert werden. Innovative VR-Simulationen ermöglichen es den Teilnehmenden, virtuelle Pflegesituationen und realistische Entscheidungsszenarien zu erleben. Die Summer School fördert außerdem den internationalen Austausch, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Gesundheitswesen zu entdecken und ermöglicht den Teilnehmenden, neue Freundschaften zu schließen.

Programmübersicht

Der Zeitplan für die drei Veranstaltungstage ist wie folgt festgelegt:

  • 11.08.: 9-17 Uhr
  • 12.08.: 9.30-18.30 Uhr
  • 13.08.: 9-13 Uhr

Die Teilnahme an der Summer School ist kostenlos, und Interessierte können sich um einen Platz bewerben. uni-luebeck.de berichtet, dass die Veranstaltung besonders darauf abzielt, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen und die Begeisterung für den Pflegeberuf zu fördern.

Virtuelle Realität in der Pflegeausbildung

Ein weiterer innovativer Aspekt der Pflegebildung ist die Integration von virtueller Realität, die bereits seit Mitte 2024 im Pflegebildungszentrum am St. Marien-Hospital Düren umgesetzt wird. Diese Technologie ermöglicht es den Auszubildenden, in virtuelle Patientenzimmer einzutauchen und unterschiedliche pflegerische Tätigkeiten zu üben. Durch den Einsatz von hochmodernen VR-Brillen erleben die Lernenden eine immersive Umgebung, die ihnen das Sehen, Hören und Fühlen von realistischen Pflegeszenarien ermöglicht.

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Die Nutzung von Handcontrollern sorgt für präzise haptische Rückmeldungen, während die Software verschiedene Patienten unterschiedlicher Altersgruppen und Settings simuliert. Das Ziel dieser VR-Integration, wie von ku-gesundheitsmanagement.de erläutert, ist es, ein sicheres und selbstbewusstes Lernen zu fördern. Das Projekt wird von Menka Berres-Förster, der Schulleiterin, und David Müller, einem Lehrer für Pflegeberufe, geleitet. Eine in Müllers Masterarbeit entwickelte Selbstlern-Modul ermöglicht es den Schülern, individuell zu lernen und Wissenslücken zu schließen.

Die ersten Lernergebnisse zeigen bereits signifikante Verbesserungen in der Pflegebildung, wobei der Einsatz von VR-Technologie als vorteilhaft bewertet wird. Besonders die hohe Akzeptanz bei den Schülern und die Möglichkeit eines flexiblen Lernens sowie einer eigenverantwortlichen Zeiteinteilung tragen zu einem intensiven Theorie-Praxis-Transfer bei.