Am 30. Juni 2026 wurde Aleksandra Nowakowska, eine Studentin des Masterstudiengangs Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), mit dem Nachwuchspreis bei den Hessischen Theatertagen ausgezeichnet. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt sie für ihre innovative Tanzperformance „Speechless“. Dieses bedeutende Theaterfestival in Hessen würdigt herausragende Produktionen von Stadt- und Staatstheatern sowie Arbeiten von Studierenden der Hessischen Theaterakademie, und bringt damit verschiedene Facetten der darstellenden Künste zusammen.

Der Nachwuchspreis wird von einer Fachjury vergeben, die in diesem Jahr aus Shirin Sojitrawalla, Rebecca Heiler, Mikheil Charkviani, Hannah Stollmayer und Paul Ansmann bestand. In ihrer Beurteilung lobte die Jury „Speechless“ für die eindrucksvolle Erkundung von Körper, Stimme und Raum. Die Performance beginnt ohne gesprochene Worte und behandelt das Scheitern der Kommunikation, was sie zu einem eindringlichen Erlebnis macht.

Ausbildung im Bereich der Darstellenden Künste

Der internationale Masterstudiengang Choreographie und Performance an der JLU steht für die Verbindung künstlerischer Praxis mit theoretischer Reflexion und experimenteller Forschung. Diese Ausbildung ist Teil eines renommierten Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, das zahlreiche Künstler*innen hervorgebracht hat, die die darstellenden Künste maßgeblich beeinflussen. Die Ausbildung fördert eine interdisziplinäre, interkulturelle und intermediale Auseinandersetzung mit den szenischen Künsten, die neben Tanz auch Schauspiel, Oper und Film umfasst.

Der Bedarf an kritischer Reflexion über die transformative Kraft des Theaters ist in der heutigen Zeit größer denn je. Die Studierenden erlernen daher nicht nur künstlerische Fähigkeiten, sondern auch Kompetenzen in der Kulturvermittlung. Dies bereitet sie auf eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten im kulturellen Sektor vor, einschließlich Theater, Medien, Verlagswesen und Bildungseinrichtungen.

Choreografische Erkundungen und interdisziplinäre Ansätze

Im Studienjahr 2025/26 werden BA-Tanz-Studierende an der JLU ihre choreografischen Erkundungen in informellen Formaten, sogenannten Showings, präsentieren. Dabei experimentieren sie mit Bewegung, Klang und Licht, was die Vielfalt der darstellenden Kunst unterstreicht. Die Studierenden werden interdisziplinär arbeiten und dabei Jahrgänge miteinander mischen, um frische Impulse zu setzen.

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Eines dieser Formate ist FRESHHH, das den Studierenden die Möglichkeit bietet, ihre Forschungen zu vertiefen und ihre Arbeiten auf der Bühne des Kleinen Saals zu präsentieren. Die vorgestellten Werke sind neu und wurden zuvor noch nie gezeigt, was den kreativen Anspruch und das innovative Potential des Studiengangs unterstreicht.

Für Interessierte an einem Studium in Theaterwissenschaft ist der Münchener Studiengang an einer renommierten deutschen Universität eine hervorragende Option. Er bietet eine breite Palette an Studieninhalten und legt Wert auf Dialog und Kooperationen mit kulturellen Institutionen, was die Relevanz der Ausbildung im kulturellen Feld stärkt.

Die Bewerbungen für den Studiengang Choreographie und Performance sind für EU-Bürger und Bildungsinländer vom 19. Mai bis 15. Juli 2026 möglich, während die Frist für Nicht-EU Bürger bereits abgelaufen ist. Die bedeutende Rolle, die diese Ausbildung in der Förderung zukünftiger Künstler*innen spielt, wird durch die jüngsten Erfolge bei den Hessischen Theatertagen eindrucksvoll unterstrichen.

Für weitere Details zu den Hessischen Theatertagen klicken Sie bitte auf uni-giessen.de. Informationen zu Theaterwissenschaft und der Bewerbungsprozess sind auf lmu.de und hessische-theaterakademie.de verfügbar.