Am 15. April 2026 fand an der Europa-Universität Flensburg der Auftakt der EUF Learning Communities statt, ein bedeutendes Ereignis, das den Beginn des ersten Zyklus von fünf einjährigen Innovationsprojekten im Rahmen des Innovation Learning Labs (i2L) markiert. Mehr als 40 Teilnehmende aus verschiedenen Abteilungen, Referaten, Instituten und Studiengängen kamen zusammen, um neue Wege im Bereich des Lernens zu erkunden. Die Veranstaltung wurde durch den Klang einer Triangel eröffnet, was symbolisch für den Start eines kreativen und kollaborativen Prozesses stand.
Organisiert wurde der Kick-off von Regina Holze, die auch drei der fünf Learning Communities betreut. Die Themen der Learning Communities sind vielfältig und zielen darauf ab, eine digital vernetzte Studienumgebung zu schaffen und flexibles Lernen zu fördern. Das übergeordnete Ziel ist die Erzielung praktischer Verbesserungen durch Austesten, Pilotieren und Experimentieren. Dies wurde durch kreative Austauschmöglichkeiten und Ideen zur Mitgestaltung in zwei World-Café-Runden unterstützt, die eine aktive Teilhabe an den Themen ermöglichten.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Schlüssel
Die Learning Communities starten nun in ihre ersten Arbeitstreffen, um Ziele, Erwartungen und Vorhaben klar zu definieren. Carlotta Kühnemund, die das Projekt i2L leitet, hebt die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit hervor. Diese Herangehensweise soll sicherstellen, dass vielfältige Perspektiven und Expertisen in die Projekte einfließen, um innovatives Lernen zu fördern.
Die Ergebnisse und Learnings der EUF Learning Communities werden in einem Repositorium dokumentiert. Dies soll nicht nur der Nachvollziehbarkeit dienen, sondern auch als Ressource für zukünftige Veranstaltungen genutzt werden. Interessierte können bis zum 1. Juli Ideen für neue Learning Communities für 2027 beim i2L einreichen. Tim Lüdeke, zuständig für das Community Building auf dem Campus, ermutigt alle, sich aktiv an der Ideenfindung zu beteiligen und zur Weiterentwicklung der Lernumgebungen beizutragen.
Insgesamt zeigt der erfolgreiche Auftakt der EUF Learning Communities, dass die Europa-Universität Flensburg einen innovativen Weg beschreitet, um Bildung interaktiv und zukunftsorientiert zu gestalten. Die verschiedenen Akteure arbeiten gemeinsam daran, ein flexibles und vernetztes Lernumfeld zu schaffen, das Studierenden und Mitarbeitenden neue Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Für weitere Informationen zu diesem dynamischen Projekt besuchen Sie bitte uni-flensburg.de.