Am 22. April 2026 wird an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ein kostenloser Klima Puzzle-Workshop stattfinden. Diese Veranstaltung richtet sich nicht nur an Studierende und Mitarbeitende der MHB, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit. Es sind zwei Termine geplant: Der Online-Workshop findet am 25. April ab 10 Uhr statt, während die öffentliche Veranstaltung am 30. April ab 15 Uhr im Neuruppiner Rathaus durchgeführt wird. Ziel des Workshops ist es, ein vertieftes Verständnis für den Klimawandel als komplexes, vernetztes System zu entwickeln und gemeinsam konkrete Lösungen zu erarbeiten. MHB Fontane berichtet, dass …

Der Workshop bietet ein interaktives Konzept, das auf 42 Karten basiert, welche die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Weltklimarats (IPCC) zusammenfassen. In diesem Rahmen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich auszutauschen und individuelle sowie organisatorische Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Zudem wird systemisches Denken gefördert, und es entsteht ein geschützter Raum für Ängste, Fragen und Hoffnungen, die den Klimawandel betreffen. Dies ist ein Teil des Studium Fundamentale-Programms der MHB und thematisiert auch den Hitzeschutz in Städten, insbesondere in Neuruppin.

Hintergrund und Motivation

Das Hitzeschutz-Thema wurde durch eine studentische Veranstaltung im Sommersemester 2025 angestoßen, bei der Medizinstudierende Ergebnisse zu menschengemachten Umweltveränderungen präsentierten. Diese Erkenntnisse sind auch in die Planung und Arbeit der Stadt Neuruppin integriert worden.

Ein zentrales Konzept, das im Rahmen dieser Workshops thematisiert wird, ist die Futures Literacy. Es handelt sich dabei um die Fähigkeit, die Zukunft aktiv zu gestalten und flexibel auf Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren.

Erweiterung des Horizonts durch Storytelling

Ein ergänzender Workshop wird sich mit dem Thema Storytelling für eine zukunftsfähige Welt befassen. Hierbei steht der Blick auf die Zukunft als gestaltbaren Möglichkeitsraum im Vordergrund. Die Teilnehmenden werden aufgefordert, persönliche und gesellschaftliche Zukunftsbilder zu reflektieren und zu hinterfragen. Dies geschieht in einem kritischen Kontext, der die Wirkung von Narrativen in Zeiten von Desinformation und Polarisierung betrachtet. Umweltbildung.at erklärt, dass …

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Durch diesen Austausch wird das Ziel verfolgt, die Vorstellungskraft als zentrale Kompetenz für nachhaltige Transformation zu stärken. Teilnehmende werden als „Imagination Activists“ betrachtet, die neue Möglichkeitsräume eröffnen und zukünftige Entwicklungen aktiv mitgestalten sollen. Hierbei werden kreative Methoden wie Visualisierungen und kollektives Erzählen erprobt, um positive Zukunftsbilder zu entwickeln.

Für alle Interessierten ist es wichtig, dass sie sich auf den Workshops gut vorbereiten. Stifte und Papier sind notwendig, um die kreativen Anregungen optimal nutzen zu können.