Am 22. April 2026 haben das Gymnasium Lohne und die Universität Vechta eine bedeutende Kooperation im Rahmen des Schulprogramms gestartet. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die Brücke zwischen schulischer Ausbildung und akademischer Forschung im Bereich Sportwissenschaft zu schlagen. Schülerinnen und Schüler des Sport-Leistungskurses des Gymnasiums besuchten erstmals den Sportcampus der Universität, um im Rahmen einer Trainingseinheit im Badminton die neuen Möglichkeiten am Campus zu erkunden.

Ein zentrales Element dieser Kooperation ist die digitale Trainingsanalyse. Während der Trainingseinheit erläuterte Henning Maatman, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Sport, die Nutzung eines Systems zur Analyse komplexer Bewegungsabläufe. „Die digitale Trainingsanalyse bietet den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in ihre sportliche Leistungsfähigkeit“, erklärte Maatman.

Erweiterung des Hochschulsportangebots

Thore Eilers, der neue Leiter des Hochschulsports, führte die Schulgäste über den Sportcampus und gab Informationen über das neu gestaltete Hochschulsportangebot, das ab dem 1. Oktober 2026 auch für Schüler*innen und externe Interessierte zugänglich sein wird. Diese Erweiterung bietet ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten, die sowohl auf den Leistungssport als auch auf Gesundheits- und Freizeitsport ausgerichtet sind.

Jörg Kaletta, Schulleiter des Gymnasiums Lohne, betonte die Vorteile dieser Kooperation für die Schüler*innen und Lehrkräfte. „Durch den Zugang zu universitären Ressourcen, wie dem Hochschulsport, der Bibliothek und dem Medienkompetenzzentrum, gewinnen unsere Schüler*innen wertvolle Kenntnisse für ihre sportliche und akademische Laufbahn“, so Kaletta.

Wissenschaftlicher Austausch und Unterstützung

Die Kooperation umfasst auch die Planung von wissenschaftlichen Vorträgen und Unterstützung bei Facharbeiten, wodurch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis geschieht. Interimspräsident Prof. Dr. Thomas Bals hob die Bedeutung des Austauschs mit umliegenden Schulen hervor und unterstrich die zentrale Rolle der Universität Vechta im Bereich der Sportwissenschaft. „Der Austausch mit Schulen ist für uns essenziell und stärkt die Forschung sowie die Ausbildung in Niedersachsen“, sagte Bals.

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Seit 1961 ist die Fachrichtung Sportwissenschaft an der Universität Vechta angesiedelt. Mit über 600 Studierenden gehört die Universität zu den zentralen Einrichtungen für die Lehramtsausbildung in Niedersachsen für den Primar- und Sekundarbereich. Das Studienangebot umfasst sowohl den Bachelorstudiengang Combined Studies als auch den Masterstudiengang Master of Education.

Die Studierenden profitieren von einem praxisnahen Ansatz, der sowohl motorische als auch fachwissenschaftliche und didaktische Kompetenzen fördert. Ein Neubau einer Sport- und Forschungshalle ist für die kommenden Jahre geplant, was die technischen Möglichkeiten für die digitale Trainingsanalyse weiter verbessern wird.

Durch diese Kooperation wird eine wertvolle Plattform geschaffen, die die Entwicklung sportlicher Talente fördert und den Austausch zwischen Schulen und Universitäten intensiviert. Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte können von dieser Zusammenarbeit erheblich profitieren.