Das Rektorat der Deutschen Sporthochschule Köln hat seine Unterstützung für die Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bekräftigt. In einer aktuellen Stellungnahme, die heute veröffentlicht wurde, wird der positive Ausgang eines anstehenden Bürgerentscheids als ein deutliches Signal für die gesellschaftliche Akzeptanz der Olympiabewerbung gewertet. Diese Zustimmung könnte entscheidend für den Erfolg der Initiative sein, da sie ein breites Unterstützungsfundament in der Bevölkerung aufzeigt.
Wie die Sporthochschule weiter betont, können internationale Sportgroßveranstaltungen, sofern sie verantwortungsvoll geplant und durchgeführt werden, langfristig nachhaltige positive Wirkungen für die Gesellschaft, den Sport und die Gesundheit haben. In ihrer Erklärung spricht die Hochschule spezifische Herausforderungen an, die durch die Olympiabewerbung adressiert werden sollen. Dazu zählen unter anderem der Bewegungsmangel in der Bevölkerung, die Stärkung demokratischer Werte, der gesellschaftliche Zusammenhalt sowie die nachhaltige Entwicklung der Infrastruktur.
Nachhaltige Planung im Fokus
Die Deutsche Sporthochschule Köln, die seit 79 Jahren eng mit Köln und der Region KölnRheinRuhr verbunden ist, bringt eine wertvolle Expertise in die Initiativen zur Bewerbung ein. Die Hochschule bietet sowohl nationale als auch internationale sportwissenschaftliche Fachkompetenz, die sie aktiv in die Bewerbung und ggf. in die Durchführung der Spiele einbringen möchte. Dabei ist es ihr ein großes Anliegen, eine nachhaltige, transparente und verantwortungsvolle Gestaltung der Spiele zu gewährleisten.
Zur Vermeidung negativer sozialer, infrastruktureller oder ökonomischer Folgewirkungen sollen frühzeitig Konzepte entwickelt werden, die evidenzbasiert sind. Die Hochschule hat klar umrissene Ziele vor Augen. Die angepeilte Forschung soll in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Good Governance, Inklusion, Gesundheitsförderung und der Nachnutzung von Sportstätten langfristige Mehrwerte sichern. Hierbei sieht sich die Hochschule als wissenschaftlicher Partner in der nationalen und internationalen Bewerbungsphase.
Bewerbung im Verbund von 17 Kommunen
Besonders begrüßt wird die Bewerbung von insgesamt 17 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, wobei Köln als Leading City auftritt. Diese starke Präsenz der Region soll die Bewerbung stärken und die Sichtbarkeit des Projektes unterstreichen. Die Deutsche Sporthochschule Köln hebt hervor, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele in Deutschland ein zukunftsorientiertes, nachhaltiges und wertebasiertes Modell international sichtbar machen sollen.
In einem weiteren Schritt ist die Hochschule auch an einer Untersuchung beteiligt, die die Bedeutung des Spitzen- und Leistungssports in Deutschland beleuchtet. Erste Ergebnisse dieser umfassenden Studie wurden bereits veröffentlicht, was dem Diskurs um die Olympiabewerbung zusätzlichen Schwung verleihen könnte.
Insgesamt zeigt die Stellungnahme der Deutschen Sporthochschule Köln nicht nur die Bereitschaft zur Unterstützung der Olympia-Initiative, sondern auch einen klaren Plan für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Ausrichtung der Spiele.