Ende Juni 2026 reisten sieben Studierende der Sozialen Arbeit der Katholischen Universität (KU) Eichstätt-Ingolstadt zusammen mit ihrer Dozentin Dr. Monika Pfaller-Rott zur Co-operative University of Kenya (CUK) in Nairobi. Diese außergewöhnliche Studienreise dauerte zehn Tage und beinhaltete eine Vielzahl an Aktivitäten, die den Teilnehmenden neue Perspektiven auf die soziale Arbeit in Kenia boten. Während des Aufenthalts hatten die Studierenden die Gelegenheit, die Caritas Nairobi zu besuchen und an der „World Conference on Social Work, Education and Social Development“ teilzunehmen.

Die Exkursion hatte das Ziel, den Studierenden Einblicke in das Studium sowie die Praxis der Sozialen Arbeit in Kenia zu ermöglichen. Dabei standen insbesondere der Austausch mit kenianischen Studierenden über deren Studienerfahrungen, Semesterstrukturen, Praktika und Berufseinstieg im Fokus. Bei Gesprächen über das Campusleben, Wohnmöglichkeiten und den Hochschulalltag konnten die Teilnehmenden ein umfassendes Verständnis für die Rahmenbedingungen des Studiums in Kenia entwickeln. Professor Kamau Ngamau, der Vizekanzler der CUK, empfing die Gruppe und bot einen offiziellen Rahmen für den Dialog.

Internationale Kooperationen und Entwicklungen

Die Kooperation zwischen der KU und der CUK wird im Juli 2026 mit ersten gemeinsamen Projekten beginnen. Zu diesen zählen unter anderem geplante Online-Seminare für Teilnehmende von der CUK. Besonders erfreulich ist, dass während der Veranstaltung am 9. Juli, die in Kooperation mit der Gandhigram Rural University in Indien stattfindet, erstmals auch Studierende der CUK teilnehmen werden. Diese Vernetzung soll eine regelmäßige Zusammenkunft der Studierenden von KU, CUK und Gandhigram fördern. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht die Community-based Social Work, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Gemeinschaften eingeht.

Der Besuch bei der Caritas Nairobi stellte einen weiteren wichtigen Teil der Reise dar. Hierbei vertieften die Studierenden ihr Wissen über gemeinschaftsbasierte Sozialarbeit. Zudem hielt Dr. Pfaller-Rott einen Vortrag während der Welttagung der Sozialen Arbeit, die mit 2500 Teilnehmenden vom 26. bis 29. Juni in Nairobi stattfand. Das Tagungsmotto „Harambee“ (auf Swahili: „An einem Strang ziehen“) spiegelt die Erfahrungen der Teilnehmenden wider und fördert Solidarität und Gemeinschaftsbildung.

Die Bedeutung von „Harambee“

Die weltweite Konferenz zur Sozialen Arbeit, die unter dem Thema „Harambee for Sustainable Shared Futures“ stattfand, zog Sozialarbeiter, Pädagogen, Forscher, politische Entscheidungsträger und Gemeinschaftsvertreter aus aller Welt nach Nairobi. Dieses Event betonte die Wichtigkeit von Dialog, kritischer Reflexion und gemeinsames Lernen, um Visionen für eine gerechtere, inklusivere und nachhaltigere Zukunft zu entwickeln. Nairobi, bekannt für seine Wärme, Vielfalt und Dynamik, erwies sich als idealer Ort für diesen Austausch.

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Die Studienreise wurde durch den Förderkreis der Fakultät für Soziale Arbeit, Mittel der Fakultät und das PROMOS-Programm des International Office der KU finanziell unterstützt. Damit wurde nicht nur der wissenschaftliche Austausch gefördert, sondern auch die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Sozialen Arbeit gestärkt.

Für weitere Informationen über die Konferenz und die teilnehmenden Organisationen siehe swsd2026.or.ke und für spezifische Details zur Studienreise sind die Presseinformationen der KU unter ku.de einsehbar.