Die Universität Heidelberg inszeniert in ihrer neuen Ausstellung „Altern – ein Leben lang“ ab dem 17. Juni 2026 einen eindrucksvollen Blick auf die Veränderungen, die mit dem Älterwerden einhergehen. Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Netzwerk AlternsfoRschung entstand, stellt sich aus über 100 eingereichten Werken von Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Anlässlich eines Bilderwettbewerbs wurden 20 beeindruckende Arbeiten ausgewählt, darunter Fotografien, Zeichnungen, Collagen und Patchwork-Arbeiten.

Hervorstechende Gewinnerarbeiten sind beispielsweise das Foto „Der Träne“ von Leumel, ein Linolschnitt von Rizan Khodayar sowie das „Selbstporträt als Kaninchen, Kind, Jugendlicher und Erwachsener“ von Andrei Coca. Besonderes Augenmerk gilt nicht nur den Kunstwerken selbst, sondern auch den damit verbundenen Themen, die den Alterungsprozess in verschiedenen Facetten beleuchten.

Vortragsreihe zur Auseinandersetzung mit dem Thema Altern

Im Rahmen der Ausstellung wird eine Vortragsreihe angeboten, die mit einem Vortrag von Prof. Dr. Hans-Werner Wahl zum Thema „Altersbilder in Forschung und Gesellschaft“ beginnt. Die Reihe setzt sich bis zum 15. Juli fort und umfasst spannende Themen wie die Überalterung in Japan und die Lebensrealitäten älterer Menschen in urbanem Nepal, die am 24. Juni von Dr. Vincent B. Lesch und Dr. Roberta Mandoki behandelt werden.

Zusätzlich wird am 1. Juli Prof. Dr. Moritz Heß über den „Demografischen Wandel und Hochschulen“ referieren, gefolgt von Prof. Dr. Andrea Rumler, die die Arbeitsrealität von Frauen in der Menopause am 8. Juli thematisiert. Zum Abschluss der Reihe wird am 15. Juli Prof. Dr. Cornelia Wrzus darüber sprechen, wie gelingendes Altern wissenschaftlich unterstützt werden kann.

Öffnungszeiten und Veranstaltungsmodalitäten

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 17. Juni um 12.00 Uhr statt, eine Anmeldung über die Webseite des Netzwerks AlternsfoRschung ist erforderlich. Die Ausstellung selbst ist vom 17. Juni bis 24. Juli 2026 täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr im NAR, Bergheimer Straße 20, 1. Obergeschoss zu besichtigen. Der Eintritt ist kostenlos.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ab dem 27. Juli wird die Ausstellung zudem in der Akademie für Ältere Heidelberg, Bergheimer Straße 76, zu sehen sein. Die Vorträge der Reihe „Alter(n) im Wandel“ finden mittwochs um 12.30 Uhr statt, ausgenommen am 1. und 8. Juli, an denen sie um 12.00 Uhr beginnen. Alle Veranstaltungen sind sowohl vor Ort als auch online via Livestream über die UNIFY-Webseite zugänglich.

In einem weiteren Kontext thematisiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in seiner Broschüre „Altern – ältere Menschen – demographischer Wandel in Sprache und Bild“, wie wichtig eine differenzierte und inklusive Sprache im Umgang mit dem Thema älter werden ist. Diese Initiative unterstreicht, dass Altern als kontinuierlicher Prozess verstanden werden sollte, der alle Menschen betrifft, und dass ältere Menschen keine isolierte soziale Gruppe sind. Diese ermutigende Perspektive fördert das Vermeiden von sprachlichen Pauschalisierungen und Distanzierungen, um ein respektvolles Miteinander zu ermöglichen.

Die Aktivitäten im Rahmen der Ausstellung und Vortragsreihe bieten eine wertvolle Gelegenheit, sich intensiver mit dem Thema Altern zu beschäftigen und dessen soziale Implikationen besser zu verstehen.