Dr. Thomas Metten wurde zum neuen Leiter der Abteilung Kommunikation und Marketing an der Universität Passau ernannt. Diese Entscheidung wurde heute von Prof. Dr. Jan Hendrik Schumann, dem Präsidenten der Universität, verkündet. Schumann betont die Bedeutung dieser Personalentscheidung in Zeiten, in denen Hochschulen zunehmend gefordert sind, ihre Sichtbarkeit und Relevanz in einer komplexen Informationslandschaft zu behaupten.

Metten bringt eine umfangreiche Fachkenntnis in den Bereichen Hochschulentwicklung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit mit. Er sieht die Kommunikation als einen zentralen Bestandteil der universitären Entwicklung. Zu seinen Zielen gehören der Ausbau des Dialogs mit der Gesellschaft, Studierenden und Partnerinstitutionen. Dies ist besonders relevant, wenn man die Herausforderungen berücksichtigt, die erst die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz mit sich bringen.

Strategische Zielsetzungen für die Universität Passau

Der neue Abteilungsleiter hat bereits klare Visionen formuliert. Er plant, die Forschungsleistungen der Universität intensiver in die Öffentlichkeit zu tragen und betont die Bedeutung von Themen wie Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Dies soll nicht nur dazu dienen, die Attraktivität der Universität im Wettbewerb um Studierende zu erhöhen, sondern auch, um die enge Verbindung zwischen der Universität und der Region weiter zu festigen.

Passau, das im Dreiländereck zwischen Deutschland, Österreich und Tschechien liegt, bietet dabei besondere Voraussetzungen. Metten sieht die Studierenden als einen wichtigen Bestandteil der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Er möchte die bestehenden Kooperationen ausbauen und die Transferaktivitäten zwischen Hochschule und Gesellschaft verstärken, ähnlich wie es an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in ihren verschiedenen Stabsabteilungen geschieht.

Vor seiner neuen Position in Passau war Dr. Metten unter anderem Referent für Öffentlichkeitsarbeit an der Universität Koblenz-Landau und Professor für Wissenschaftskommunikation in digitalen Medien am Karlsruher Institut für Technologie. Zudem war er in Eichstätt-Ingolstadt Leiter der Stabsabteilung Strategie und Hochschulentwicklung. Diese weitreichende Erfahrung sieht er nun als besondere Chance und Verantwortung.

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Verantwortung in der digitalen Transformation

Die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Hochschulbildung sind ebenfalls von Bedeutung. In einem Zeitalter, in dem Technologien wie Künstliche Intelligenz und große Sprachmodelle (LLM) einen Einfluss auf Lehr-, Lern- und Prüfungspraktiken haben, stellt sich die Frage, wie Hochschulen diesen Wandel strategisch angehen können. Der Gedanke der Lehrenden als zentrale Akteure in der Wissensvermittlung bleibt entscheidend, während Technologien unterstützend wirken können.

Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD), welches von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, betont die Notwendigkeit, eine neue Prüfungskultur zu entwickeln, die den konstruktiven Umgang mit KI-Technologien fördert. Hier könnten die Auswirkungen von Metten’s Ansätzen in Passau langfristig betrachtet werden. Ein reflektierter Umgang mit digitalen Technologien stellt auch für die Universität Passau eine grundlegende Voraussetzung dar, um in der digitalen Welt weiterhin bedeutsam zu bleiben.

Dr. Thomas Metten folgt auf Katrina Jordan, die ab Mai die Leitung der Rektoratsabteilung Kommunikation und Marketing an der Universität Heidelberg übernimmt. Diese Übergabe ist Teil einer breiteren Diskussion über die sich verändernden Anforderungen an Hochschulen in einer digitalen und zunehmend vernetzten Welt.