Universität Bamberg startet zukunftsorientierte Studiengänge im Winter!
Die Universität Bamberg wird zum Wintersemester 2026/27 ihr Studienangebot erweitern und dabei neue, praxisnahe sowie internationale Programme einführen. In einer aktuellen Absolventenbefragung zeigt sich, dass die Studienqualität, Praxisnähe und Karriereperspektiven an der Universität positiv bewertet werden. Diese Neuausrichtung spiegelt den Trend wider, dass zunehmend wert auf interdisziplinäre und zukunftsorientierte Studiengänge gelegt wird. Dies betont auch die Pressemitteilung der Universität Bamberg, die auf den Bedarf an innovativen Bildungsangeboten reagiert.
Zu den neuen Studiengängen zählen der Masterstudiengang „Computational Economics and Politics (CEP)“, ein Bachelorstudiengang zum Thema „Bauerhalt und traditionelle Werktechniken“ sowie ein Erweiterungsfach zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Diese Programme sind so konzipiert, dass sie den aktuellen Herausforderungen in Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gerecht werden.
Neue Studienangebote im Detail
Der Masterstudiengang CEP richtet sich an Absolventen von sozial-, wirtschafts- oder datenwissenschaftlichen Studiengängen und integriert Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre mit computergestützten Methoden. Ziel ist eine datenbasierte Analyse gesellschaftlicher und wirtschaftspolitischer Fragestellungen. Die Berufsperspektiven umfassen Forschung, Politikberatung, Tätigkeiten in internationalen Organisationen sowie in datengetriebenen Unternehmen. Der Studiengang kann sowohl in Voll- als auch in Teilzeit absolviert werden und beginnt im Winter- und Sommersemester.
Ein weiterer neu eingeführter Bachelorstudiengang fokussiert sich auf den Bauerhalt und traditionelle Werktechniken. In Kooperation mit der Hochschule Coburg und der Handwerkskammer für Oberfranken wird die nachhaltige Erhaltung und Weiterentwicklung historischer Gebäude thematisiert. Die Studierenden erlernen sowohl handwerkliche als auch wissenschaftliche Methoden, um in Feldern wie Denkmalpflege und Baugeschichte tätig zu werden. Das Studium kann als Vollzeitstudium oder in dualer Form mit einer handwerklichen Ausbildung absolviert werden.
Zudem bietet die Universität ein Erweiterungsfach zur Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Dieses richtet sich an Lehramtsstudierende und Lehrkräfte und behandelt zentrale Themen wie Klimawandel, Ressourcenschutz und globale Gerechtigkeit. Die Teilnehmenden entwickeln Bildungsprojekte und vertiefen das Wissen über nachhaltige Schulgestaltung.
Internationale Programme und Kooperationen
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auch auf den neuen internationalen Programmen, die speziell von der Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften angeboten werden. Dazu zählt ein Doppelabschlussprogramm in Zusammenarbeit mit der University of Economics and Business in Bratislava, Slowakei. Studierende haben die Möglichkeit, innerhalb der Regelstudienzeit zwei Masterabschlüsse zu erwerben und an einem neuen europäischen Triple-Master-Programm teilzunehmen.
Diese Neuausrichtung ist Teil einer breit angelegten Strategie zur Internationalisierung der Studienangebote und soll insbesondere auch internationalen Studierenden zugutekommen. Laut der Bildungsserver gibt es umfassende Informationen über internationale Studiengänge in Deutschland, die darauf abzielen, den Austausch und die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene zu fördern.
Für weitere Informationen stehen Interessierten die entsprechenden Kontakte an der Universität Bamberg zur Verfügung, ebenso wie der Studiengangsfinder auf der Universitätswebsite. Mit der Einführung dieser neuen Programme und der Verstärkung internationaler Kooperationen positioniert sich die Universität Bamberg als eine zukunftsorientierte Bildungseinrichtung, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht wird und qualitativ hochwertige akademische Ausbildung bietet.
