Universität Paderborn: 39.000 Kilometer für ein grüneres Paderborn!
Am 2. Juli 2026 haben die 211 Mitglieder der Universität Paderborn beim diesjährigen STADTRADELN mehr als 39.000 Kilometer zurückgelegt. Diese beeindruckende Leistung brachte der Universität den zweiten Platz im städtischen Ranking ein. An der Aktion beteiligten sich nicht nur Mitarbeitende und Studierende, sondern auch deren Familien, Freunde und Ehemalige, die alle mit der Universität verbunden sind. Das STADTRADELN hat das Ziel, in 21 Tagen so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen, und fördert damit aktiv die Fahrradkultur in der Region.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch herausragende Einzel- und Teamleistungen gewürdigt. Marwin Dzevankowic holte sich den ersten Platz unter den Studierenden mit beeindruckenden 1.177 gefahrenen Kilometern, gefolgt von Juri Andreas, der mit 1.432 Kilometern den ersten Platz bei den Mitarbeitenden belegte. Als Anerkennung für die drei besten Einzelfahrer*innen gab es Gutscheine für die Mensa sowie Universitäts-Merch.
Community und Team-Challenges
Ein weiterer Höhepunkt war die Team-Challenge, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Gesunden Hochschule organisiert wurde. Hier konnte das Team vom Informatik Rechnerbetrieb des Instituts für Informatik den ersten Platz erreichen, mit nahezu 500 Kilometern pro Kopf. Ebenso erhielten die Mitglieder dieses Teams Zeit auf dem Padel- oder Volleyballplatz inklusive Leihmaterial. Das Team „WorkBikeBalance“ erzielte mit elf Mitgliedern und über 217 Kilometern pro Kopf den dritten Platz.
Das STADTRADELN ist mehr als eine simple Radveranstaltung; es ist Teil einer umfassenden Initiative zur Förderung der nachhaltigen Mobilität in Städten. Laut Radsport Wulff erleben Städte einen Aufschwung in der Fahrradkultur. Radfahren wird als umweltfreundliche Alternative gefördert, was zu einer Verbesserung der Luftqualität und der Reduzierung von CO2-Emissionen beiträgt.
Fahrradtypen und Motivation
Ein Aspekt der Kampagne, wie Stadtradeln.de beschreibt, ist die Berücksichtigung verschiedener Fahrradtypen. Bei der Erfassung der Kilometer werden Pedelec-Fahrten nicht gesondert gezählt, was die Erfassung kompliziert macht, da viele Fahrer alternierend zwischen Pedelecs und konventionellen Fahrrädern wechseln. Diese Überwachung könnte das Motivationsgefühl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erheblich beeinflussen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass eine Unterscheidung zwischen Fahrradtypen die Kampagne unnötig komplizieren könnte.
Die Kampagne strebt an, möglichst viele Menschen unkompliziert zur Fahrradnutzung zu motivieren. Eine bemerkenswerte Neuerung ist die Einführung einer Auswertungskategorie „Fahrten“, die unabhängig von zurückgelegten Distanzen zählt. Jede Fahrt zählt gleich, egal ob Teilnahme an einer kurzen Strecke von 1 Kilometer oder einer längeren Strecke von 35 Kilometern.
Stadtverwaltungen haben die Bedeutung des Radverkehrs erkannt und unterstützen aktiv den Ausbau der notwendigen Infrastruktur, wie Radwege und Abstellmöglichkeiten. Durch diese Förderung wird die Voraussetzung für mehr Radfahrer im urbanen Raum geschaffen.
Zusammengefasst leistet STADTRADELN einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft und fördert ein umweltbewusstes Stadtbild, das im Einklang mit der Natur steht. Radfahren zur Arbeit wird zunehmend wichtiger, nicht zuletzt durch Unterstützung seitens der Unternehmen, und trägt somit zur Verbesserung der Lebensqualität in den Städten bei.
