Vielfalt in der Lehre: Studenten zeigen kreative Lösungen für Städte!
Am 8. Juli 2026 steht an der Universität Kassel ein besonderes Event auf dem Programm: Der Rundgang „ASL à la Carte“ des Fachbereichs Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung (ASL) lädt ein, die Vielfalt in der Lehre und Forschung zu entdecken. Die Veranstaltung verfolgt das Motto, wie wichtig interdisziplinäre Ansätze sind, um dringende gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren. Angeführt von den Organisatoren, Prof. Ariane Röntz und Prof. Florian Otto, konzentriert sich der Rundgang auf die Schnittstellen von Architektur, Stadt- und Regionalplanung sowie Landschaftsarchitektur.
Dieser Rundgang bietet nicht nur einen Überblick über die Entstehung studentischer Semesterprojekte und Seminarergebnisse, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Ideen. Die Präsentationen sind in zehn thematische „Gänge“ unterteilt, die sich mit relevanten Themen wie nachhaltiger Quartiersentwicklung, Zirkularität, Partizipation, Bauen im Bestand, und der Wahrnehmung von ländlichem Raum beschäftigen.
Ein einzigartiges Rahmenprogramm
Das Rahmenprogramm der Veranstaltung bereichert den Rundgang durch kommunikative Elemente. Im Foyer des ASL-Gebäudes wird eine „Lange Tafel“ für den Austausch bei Coffee Break, Lunch und Dinner bereitgestellt. Ein öffentlicher Vortrag am Mittwochabend ergänzt die angebotenen Aktivitäten. Die Ausstellung öffnet ihre Türen am Dienstag, den 14. Juli, von 12 bis 18 Uhr, und am Mittwoch, den 15. Juli, von 12 bis 18 Uhr, bevor sie am Donnerstag, den 16. Juli, von 12 bis 20 Uhr zu sehen ist. Öffentliche Führungen finden nachmittags am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag statt. Die Veranstaltung findet auf dem Campus Holländischer Platz und an externen Standorten in der Stadt Kassel statt. Weitere Informationen sind auf der Website des Fachbereichs verfügbar hier.
Vielfalt der Studierenden
Die Besonderheit in der Lehre an der Hochschule Frankfurt zeigt sich auch in der Zusammensetzung der Studierendenschaft. Diese zeichnet sich durch eine Vielzahl an Lebenssituationen und Hintergründen aus. Viele Studierende müssen neben dem Studium arbeiten, während andere Kinder haben oder Angehörige pflegen. Etwa die Hälfte der Studierenden ist die Erste in ihrer Familie, die den Schritt ins Studium wagt. In den MINT-Fächern sind weibliche Studierende oft unterrepräsentiert, während Männer in sozialen und pflegerischen Studiengängen eine Minderheit darstellen.
Die Hochschule hat das Ziel, den verschiedenen Bedarfen dieser heterogenen Gruppe Rechnung zu tragen und ein diskriminierungsarmes Lernumfeld zu schaffen. Dazu erhalten Lehrende und lehrnahe Mitarbeitende Hilfsmaterialien zur Reflexion und Anpassung ihrer Lehrkonzepte. Unterstützung bei der Recherche oder Beratung zu konkreten Handlungsoptionen wird ebenfalls angeboten. Dieser inklusive Ansatz fördert ein diversitätssensibles Lernumfeld, das alle Studierenden anspricht so.
Insgesamt zeigt sich bei der Veranstaltung rund um „ASL à la Carte“, wie wichtig interdisziplinäre Ansätze sind, um zukünftige Herausforderungen zu meistern und einen Raum für Austausch und Kooperation zu schaffen, der für alle Studierenden zugänglich ist.
