Am 22. Mai 2026 fand das erste Vernetzungstreffen zwischen der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd (PH SG) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim (DHBW HDH) statt. Ziel des Treffens war es, gegenseitige Perspektiven auszuloten und eine Basis für künftige Kooperationen zu schaffen. Teilnehmerinnen aus den Bereichen Pflegewissenschaft, Sozialer Arbeit und Public Health sowie Vertreterinnen von Projekt- und Förderstrukturen waren anwesend, um neue Ansätze zu diskutieren.

Die Veranstaltung wurde unter der Leitung von Dr. Folger (DHBW HDH) und Dr. Mönch (PH SG) durchgeführt, die beide über umfangreiche Erfahrungen in der Forschung und im Transfer sowie in der Förderung von Start-ups verfügen. Darüber hinaus brachte Dr. Haverkamp vom Landratsamt Ostalbkreis seine Expertise zur Unterstützung von Hochschulprojekten ein, während JProf. Dr. Huttunen-Lenz Impulse im Bereich Public Health setzte. Weitere relevante Akteure waren Prof. Dr. Huestegge, der an einem interprofessionellen Studiengang arbeitet, sowie Prof. Dr. Steiner, der Erfahrung in Digitalisierungsprojekten und im Bereich Active Assisted Living hat.

Kooperationsmöglichkeiten

Ein zentrales Ergebnis des Treffens war die Identifizierung potenzieller Felder für eine zukünftige Zusammenarbeit. Diese umfassen:

  • Interprofessionelle Lehre: Vernetzung von Studiengängen und Entwicklung gemeinsamer Lehrformate.
  • Praxisnahe Projekte: Kooperationen bei studentischen Arbeiten, Praxissemestern und Forschungsprojekten.
  • Digitalisierung im Gesundheitswesen: Fokus auf KI-Anwendungen und digitale Informationsangebote.
  • Projektförderung: Gemeinsame Initiativen im Rahmen europäischer Programme.
  • Regionale Versorgung: Weiterentwicklung vernetzter Versorgungsstrukturen mit Kommunen und Einrichtungen.

Obwohl konkrete Kooperationen noch nicht beschlossen wurden, zeigten alle Beteiligten eine klare Bereitschaft zur weiteren Abstimmung und Planung künftiger Treffen sowie gegenseitiger Besuche, um erste gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Der Kontext der digitalen Hochschulbildung

In dem Zusammenhang mit der Struktur und den Zielen der Vernetzung ist auch die digitale Hochschulbildung von zentraler Bedeutung. Neue Technologien transformieren die Hochschulbildung, indem sie Individualisierung, Flexibilität und Mobilität fördern. Digitale Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), bieten zahlreiche Möglichkeiten für Studierende, Lehrende und Hochschulverwaltungen und machen die Hochschulbildung offener und gerechter. Dies wird auch durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung unterstützt.

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Aktuelle Initiativen zur Förderung digitalisierter Hochschulbildung, wie das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) und Projekte zur Stärkung von KI-Kompetenzen an Hochschulen, zielen darauf ab, die Integration digitaler Lehr- und Lernformate in die bestehenden Studiengänge voranzutreiben. Zu diesen Projekten gehören zum Beispiel „KI-LOTSE“ und „KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken“, die beide 2026 gestartet werden. Diese Initiativen sollen dazu beitragen, Hochschulen in der Anpassung an die digitalen Anforderungen zu unterstützen und die Lehre zu verbessern.

Mit dem Fortschreiten dieser digitalen Transformation wird die Kombination aus innovativer Lehre und interdisziplinärer Zusammenarbeit an Hochschulen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Vernetzung von PH SG und DHBW HDH kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, um die Herausforderungen des digitalen Wandels proaktiv anzugehen und zukunftsfähige Bildungsangebote zu entwickeln.