Zukunft der Forschung: Neuer Bodyscanner begeistert auf Ilmenauer Wissenschaftsnacht!
Am 9. Juli 2026 präsentierte die Technische Universität Ilmenau ihren neuen Bodyscanner, der im Rahmen der Ilmenauer Wissenschaftsnacht einem breiten Publikum vorgestellt wurde. Die Resonanz auf dieses innovative System war durchweg positiv. Besucher hatten die einzigartige Gelegenheit, eigene fotorealistische 3D-Rekonstruktionen zu erleben, die die Leistungsfähigkeit des Scanners eindrucksvoll demonstrieren.
Der Bodyscanner wird künftig in Forschung und Lehre eingesetzt und ist ein wesentlicher Bestandteil des aufkommenden Interaction Labs des I3TC. Dieses Labor fokussiert sich auf die Mensch-Technik-Interaktion sowie die (Remote-)Mensch-Mensch-Interaktion. Thomas Helbig, Referent für Technik und Forschung am I3TC, hob hervor, dass mit dem Einsatz des Bodyscanners die Forschungs- und Entwicklungsposition der TU Ilmenau gestärkt wird.
Interdisziplinäre Forschung im Fokus
Das übergeordnete Ziel des neuen Labors ist die Förderung interdisziplinärer Projekte an der Schnittstelle zwischen Digitalisierung, Extended Reality und Mensch-Technik-Interaktion. Durch den Bodyscanner wird eine neue Dimension in der Erforschung dieser Themen eröffnet.
Der Einsatz von hochmoderner Technologie in der Forschung ist nicht auf die TU Ilmenau beschränkt. Am Fraunhofer IAO fand am 8. Juli 2026 eine Veranstaltung statt, die sich mit den Möglichkeiten von Coding-Agenten in der Forschung und Entwicklung beschäftigte. Die agile Softwareentwicklung spielt dabei eine zentrale Rolle, wobei der Fokus auf Dialog, Iterationen und Rückfragen gelegt wird.
Coding-Agenten, die häufig die hauptsächlichen Programmieraufgaben übernehmen, zeigen jedoch einige Einschränkungen. Sie tendieren dazu, Anweisungen blind auszuführen und gehorchen, anstatt proaktiv mitzudenken. Dies hängt mit dem Kernproblem zusammen, dass die Prompts oft unterbestimmt sind, was dazu führt, dass die Agenten versuchen, Gedanken zu lesen, anstatt gezielt arbeitet.
Herausforderungen und Lösungen in der Softwareentwicklung
Diese Herausforderungen haben Auswirkungen auf die Nutzer, die häufig die Rolle eines Product Owners übernehmen. Viele haben jedoch nicht die nötigen Fähigkeiten erlernt, um diese Rolle effektiv auszufüllen. Die Verantwortung für den Code bleibt beim Nutzer, auch wenn die Implementierung an Coding-Agenten delegiert wird. Ein präziser Dialog und klare Anforderungsformulierungen sind entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und die gewünschte Intention zu erreichen.
Die Veranstaltung betonte die Notwendigkeit eines iterativen Arbeitsansatzes. Große Ziele sollten vorab definiert werden, während konkrete Aufgaben schrittweise formuliert werden sollten. Dadurch kann die Komplexität reduziert und das Verständnis für die Entwicklungen erhöht werden. Des Weiteren wurde empfohlen, Custom Agents so zu instruieren, dass sie das kritische Denken der Nutzer fördern.
Eine einfache Faustregel wurde hervorgehoben: Ein Gespräch, ein Anliegen, ein Ergebnis. Klare Modularisierung und feste Schnittstellen sind entscheidend, um die Effizienz von Coding-Agenten zu maximieren. Insgesamt bleibt die Technologie und der Umgang mit diesen Agenten in der Entwicklung und erfordert daher eine kontinuierliche Anpassung und Schulung.
