Am 27. April 2026 haben rund 30 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit genutzt, die Universität Vechta im Rahmen des bundesweiten Zukunftstags zu besuchen. Diese Veranstaltung, die am 23. April 2026 als Teil der Aktionstage Girls‘ Day und Boys‘ Day stattfand, hatte das Ziel, den Jugendlichen eine klischeefreie Berufsorientierung zu bieten. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in verschiedene Berufsfelder und in die Hochschulausbildung gewinnen, ohne von Geschlechterrollen beeinflusst zu werden. mynewsdesk.com berichtet von den ansprechenden Aktivitäten, die den Teilnehmern geboten wurden.
Während ihres Aufenthalts an der Universität Vechta arbeiteten acht Schüler im Team Marketing und Kommunikation. Ihre Aufgabe war es, einen Bericht über ihre Mitschüler am Institut für Katholische Theologie, die Fachbereiche Geographie und Pädagogische Psychologie sowie über die Universitätsbibliothek zu erstellen. Das Team absolvierte eine Schulung zu wichtigen Fragen, Informationsquellen, Bildaufbau und Kamerafunktionen, um Material für einen Beitrag über den Zukunftstag zu sammeln. Fotos und ein kurzes Video dieser Eindrücke sind auf dem Instagram-Kanal der Universität (@univechta) zu finden. Diese kreative Herangehensweise verdeutlicht die Motivation der Hochschule, den Schülern ein praxisnahes Erlebnis zu bieten.
Berufliche Orientierung im Fokus
Der Zukunftstag symbolisiert eine wichtige Initiative zur Förderung der Chancengleichheit im Berufsleben. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern auf kreative Weise verschiedene berufliche Möglichkeiten aufzuzeigen. Während des Girls‘ Day und Boys‘ Day erhalten Jugendliche Einblicke in Berufe, in denen entweder Frauen oder Männer unterrepräsentiert sind. bildungsserver.de ergänzt, dass sich insbesondere Mädchen für technische, naturwissenschaftliche und handwerkliche Berufe interessieren sollen, während Jungen soziale, pflegerische und erzieherische Tätigkeiten kennenlernen.
Die Aktionstage sind nicht nur für die Teilnehmer von Bedeutung, sondern bieten auch eine wertvolle Gelegenheit für Unternehmen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Rund 81 Prozent der teilnehmenden Unternehmen berichten von einer Steigerung der Bekanntheit, während 57 Prozent potenzielle Praktikanten gewinnen konnten und 48 Prozent mögliche Auszubildende finden. Dies zeigt, dass die Initiative nicht nur zur Orientierung von Schülern beiträgt, sondern auch die Arbeitgeberlandschaft zentral beeinflusst.
Erfolge und Auswirkungen
Seit Beginn der Initiative haben über 2,6 Millionen Mädchen und 500.000 Jungen an den Aktionstagen teilgenommen. Die positiven Auswirkungen der Veranstaltungen zeigen sich in einem Anstieg des Interesses von Schülerinnen an IT-Berufen von 12 auf nahezu 21 Prozent nach dem Girls‘ Day. Auch bei Jungen stieg das Interesse an sozialen Berufen erheblich. Studien zeigen, dass dieses Engagement hilft, festgefahrene Rollenbilder aufzubrechen und den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, ihre eigenen Stärken zu entdecken.
Die Bedeutung solcher Aktionstage wird durch die Vielzahl der angebotenen Plätze deutlich: Rund 180.000 Plätze standen bundesweit für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Während die teilnehmenden Jugendlichen auf ihre berufliche Zukunft schauen, wird durch solche Veranstaltungen das Fundament für eine gleichberechtigte und vielfältige Arbeitswelt gelegt. bmbfsfj.bund.de hebt hervor, dass solche Maßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Schaffung klischeefreier beruflicher Perspektiven spielen.
Insgesamt war der Zukunftstag 2026 an der Universität Vechta ein wichtiger Schritt in der Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit in der Berufsorientierung. Die Teilnahme und die verschiedenen Aktivitäten der Schüler zeigen, wie wertvoll solche Erfahrungen für die zukünftige berufliche Entwicklung sind.