Ein großer Schritt für die ländliche Grenzregion: Das grenzüberschreitende Projekt InnRaum³ feierte seinen erfolgreichen Abschluss und blickt auf positive Ergebnisse zurück. Mit dem Ziel, die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen in Passau, Ried im Innkreis und Schärding zu stärken, legte das Projekt den Fokus auf die Förderung digitaler Technologien und den Wissensaustausch, um die Innovationskraft in der Region auszubauen. Die positiven Bilanz der Projektpartner zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren funktioniert hat. So wurde ein offenes Innovationsnetzwerk geschaffen, das Unternehmen, Maker, Startups und Studierende zusammenbringt. Wie uni-passau.de berichtet, sollen die so entstandenen Innovationsräume auch in der Zukunft als Plattformen fungieren, um neuen Technologien und Innovationsprozesse den Zugang zu erleichtern.

Die Initiative umfasste vielfältige Aktivitäten, darunter eine Workshop-Reihe mit über 400 Teilnehmenden und mehr als 25 regionalen Veranstaltungen mit rund 350 Besuchern. Besonders vexierend waren die fünf grenzüberschreitenden Makeathons, in denen kreative Ideen und Lösungen entwickelt wurden. Das Projekt setzte zudem durch gemeinsames Weiterbildungsangebot „Lehrgang Digitale Zukunftstechnologien“ in Kooperation mit WIFI Linz klare Akzente zur Unterstützung von Gründerinnen und Gründern. Der Fokus lag dabei nicht nur auf digitaler Innovation, sondern auch auf drei exemplarischen Projekten, die sich mit nachhaltiger Landwirtschaft, traditionellem Handwerk sowie technischer Ausbildung befassten.

Langfristige Perspektiven schaffen

Ein entscheidender Aspekt des Projekts war der Aufbau des Innovationsnetzwerks InnRaum³, welches die langfristige Fortführung der Zusammenarbeit in der Region gewährleistet. Die physischen Innovationsräume in Passau, Schärding und Ried im Innkreis bleiben auch künftig für Unternehmen und Startups geöffnet. Diese Initiative ist Teil des INTERREG-Programms Bayern-Österreich 2021-2027, das mit 1,25 Millionen Euro gefördert wird.

Die Bedeutung solcher grenzüberschreitenden Kooperationsprojekte wird auch auf europäischer Ebene erkannt. Wie interreg-gr.eu erklärt, verfolgt INTERREG das Ziel, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung europäischer Regionen zu unterstützen und die Lebensqualität in Grenzgebieten zu verbessern. Seit der Gründung 1990 hat INTERREG fast 10 Milliarden Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Zeitraum 2021 bis 2027 mobilisiert. Diese Investitionen fördern nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern tragen auch zur Verwirklichung wichtiger EU-Ziele bei, darunter dem Europäischen Grünen Deal.

Ein Blick in die Zukunft

Das Engagement für die Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit zeigt sich auch in anderen EU-finanzierten Programmen. Das europa.eu legt Maßnahmen zur Unterstützung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung dar. Hierzu zählen unter anderem die Mobilisierung privater Investitionen, die fördernde Unterstützung für grüne und digitale Resilienz sowie verschiedenste Innovations- und Forschungsprogramme.

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Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts InnRaum³ ist ein Beweis dafür, dass durch Zusammenarbeit und Austausch viel erreicht werden kann. Die Akteure in der Region sind nun besser aufgestellt, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und ihre Innovationskraft weiter auszubauen.