Am Sonntag, 4. Oktober 2026, wird Dresden zur Fahrradstadt: Beim 30. SZ-Fahrradfest gehen mehr als 5.000 angemeldete Radfahrer an den Start. Sechs Startwellen und fünf Touren stehen auf dem Programm, die Strecken reichen von fünf bis 206 Kilometer und führen durch Dresden sowie ins Umland.

Start und Ziel liegen auf der Pieschener Allee. Für viele wird es eine gemütliche Runde, für andere ein langer Tag im Sattel: Die neue 206-Kilometer-Strecke führt von Dresden nach Erkner bei Berlin. Ihre Teilnehmer starten bereits um 7 Uhr.

Warum das Fahrradfest verschoben wurde

Ursprünglich sollte das Fest am 28. Juni stattfinden. Wegen vorhergesagter Temperaturen bis 41 Grad sowie Gewittern, Sturmböen und Hagel wurde es verschoben. Nun stehen im Oktober vermutlich eher kühle Morgenstunden als flimmernder Asphalt bevor – wobei Radfahrer natürlich trotzdem früh aus den Federn müssen.

Für den Aufbau des Start- und Zielbereichs werden das Ostra-Ufer, die Weißeritzstraße und die Pieschener Allee bereits ab Samstag, 3. Oktober, 12 Uhr gesperrt. Autofahrer müssen am Veranstaltungswochenende mit erheblichem Radverkehrsaufkommen und Verkehrseinschränkungen rechnen.

Polizei sichert die Strecke abschnittsweise

Am Sonntag sperren Polizeibeamte Straßen im Stadtgebiet kurzfristig und abschnittsweise, damit die sechs Radtouren sicher durch Dresden rollen können. Je nach Position des Fahrerfeldes kommen weitere Sperrungen hinzu – sie können also mit dem Tross durch die Stadt wandern.

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Auch der Elberadweg bleibt nicht ganz unberührt: Auf Höhe der Pieschener Allee wird er während der sechs Startwellen jeweils kurzzeitig für den querenden Radverkehr gesperrt. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer, gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Für Kraftfahrzeugführer heißt das vor allem: lieber etwas mehr Zeit einplanen und nicht nervös werden, wenn plötzlich eine ganze Radgruppe vor der Motorhaube auftaucht.

Dresden kennt große Radsport-Sperrungen

Das Fahrradfest ist nicht die einzige Veranstaltung, bei der Dresden zur Radsportbühne wird. Vom 8. bis 10. August 2025 fand das Velorace statt. Erwartet wurden tausende Radsportbegeisterte, Hobbyfahrer sowie Nachwuchstalente. An den Rennen nahmen auch Kinder und Menschen mit Beeinträchtigungen teil, dafür waren umfangreiche Verkehrseinschränkungen und Straßensperrungen nötig.

Der Verein Internationale Sachsen-Tour e. V. bat damals besonders Anlieger und Unternehmen entlang der Strecke um Verständnis. Am Freitag, 8. August, wurde ab 10:00 Uhr der Neumarkt bis Montag, 11. August, etwa 12:00 Uhr gesperrt. Ebenfalls ab 10:00 Uhr war der Start-Ziel-Bereich am Terrassenufer/Hasenberg bis Sonntag, 10. August, etwa 22:00 Uhr dicht. Betroffen waren außerdem Terrassenufer/Hasenberg, Terrassenufer/Münzgasse, die Brühlsche Gasse, der Bernhard-von-Lindenau-Platz und die Devrientstraße/Zwingerteichstraße.

Am Samstag, 9. August, folgte von 11:00 bis etwa 18:00 Uhr die Sperrung für das Inklusions- und Kinderradrennen. Die Strecke verlief über Terrassenufer, Bernhard-von-Lindenau-Platz, Zwingerteichstraße/Devrientstraße, Brühlsche Gasse und Hasenberg.

Sonntag, 10. August, begann mit dem Aufbau ab 05:00 Uhr. Von 08:00 bis etwa 18:00 Uhr war der 17,5-Kilometer-Rundkurs gesperrt, der durch die Innenstadt, Johannstadt, Striesen und Blasewitz führte. Zu den betroffenen Straßen gehörten unter anderem Könneritzstraße, Wiener Straße, Lennéstraße, Stübelallee, Fetscherstraße, Käthe-Kollwitz-Ufer und das Blaue Wunder.

Für das SZ-Fahrradfest am 4. Oktober 2026 nennt die Polizei keine durchgehenden Sperrzeiten für die einzelnen Straßen. Klar ist aber: Rund um die Pieschener Allee wird es abschnittsweise eng, laut und zeitweise ziemlich wuselig. Als Quelle für die Angaben zum Velorace 2025 wird der Verein Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports e. V. genannt.