In der Lausitz tut sich einiges: Am 02. Juli 2026 wurde die LSP GmbH gegründet, die künftig den Aufbau und Betrieb des Lausitz Science Parks auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Cottbus-Nord übernehmen wird. Träger dieser Initiative sind die Stadt Cottbus/Chóśebuz, die BTU Cottbus-Senftenberg und die Wista GmbH aus Berlin-Adlershof. Letztere dient als Vorbild für die neue Einrichtung. Ministerin Kathrin Schneider betrachtet diesen Schritt als entscheidenden Meilenstein für die Region und hebt hervor, dass der Aufbau des Science Parks ein wichtiger Bestandteil des Strukturwandels in der Lausitz ist. Die Unterstützung der Landesregierung unterstreicht die Relevanz dieses Projekts in einer Zeit, in der die Region neue Wege für nachhaltige Entwicklung finden muss.

Die LSP GmbH hat sich das Ziel gesetzt, die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft voranzutreiben. Damit sollen neue Wertschöpfungsketten entstehen, die die Lausitz als Standort für zukunftsweisende Technologien stärken. Bürgermeisterin Doreen Mohaupt betont das enorme Entwicklungspotenzial des Lausitz Science Parks, der über 420 Hektar Fläche umfasst. Auch Prof. Gesine Grande von der BTU sieht in der LSP GmbH eine Schlüsselressource, um das volle Potenzial des Parks auszuschöpfen und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft zu optimieren. Die LSP GmbH wird die Aktivitäten in dieser Hinsicht bündeln und so zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze beitragen.

Entwicklung des Wissenschaftsparks

Der Lausitz Science Park wird in einem zweiphasigen Plan realisiert, wobei die Erschließung des 65 Hektar großen Kerngebiets bis Ende 2029 abgeschlossen sein soll. Die Gesamtentwicklung erstreckt sich über ein Jahrzehnt und zielt darauf ab, einen nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaftsstandort zu schaffen, der nicht nur Unternehmen, sondern auch Wohn- und Freizeitmöglichkeiten umfasst. Diese integrativen Planungen sind notwendig, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region zu verbessern und diesen Ort als Innovationsknotenpunkt im Zusammenhang mit dem Innovationskorridor Berlin-Lausitz zu positionieren.

Geplant ist außerdem, dass der Science Park optimal in den städtebaulichen Kontext des Technologie- und Innovationsparks Cottbus/Chóśebuz sowie den Zentralcampus der BTU integriert wird. Der umfassende Bereich umfasst ca. 420 Hektar, mit möglichen Erweiterungsflächen von rund 218 Hektar. Die Modularität der Umsetzung verspricht eine flexible Entwicklung unter Berücksichtigung weiterer strukturentwicklungsrelevanten Projekte.

Unterstützung und Visionen

Die Finanzierungen für die nächsten fünf Jahre sind bereits gesichert, und dazu kommt ein Zuwendungsbescheid über ca. 4,9 Millionen Euro, der am 11. Juli 2025 für die Erschließung des Lausitz Science Parks übergeben wurde. Dies untermauert den Willen, einen deutschlandweit bedeutsamen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit internationaler Strahlkraft zu erschaffen. Die betroffenen Akteure haben klare Visionen: Es sollen neue Arbeitsplätze entstehen, Spitzenforschung gefördert werden und ein nachhaltiges Wachstum in der Region initiiert werden.

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Des Weiteren plant die Cottbuser Geocaching-Community die Installation eines Multicaches, um Aufmerksamkeit auf dieses vielversprechende Zukunftsquartier zu lenken. Der Lausitz Science Park könnte sich somit als ein Motor im Strukturwandel für die gesamte Region erweisen – ein faszinierendes Projekt in einem einzigartigen Umfeld.

Insgesamt verspricht der Lausitz Science Park nicht nur eine Neugestaltung der regionalen Wirtschaftsstruktur, sondern auch einen zukunftsfähigen Lebensraum für die Menschen in der Lausitz. Der Fokus auf Innovation und Integrationskraft wird entscheidend sein, um die vielfältigen Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen.