Deutschlandweiter November gegen Rechtsextremismus: Hochschulen und Initiativen mobilisieren für Demokratie
Heute, am 5.11.2026, ist die Uni Köln ein guter Ausgangspunkt für einen Blick auf den dicht gefüllten November: In ganz Deutschland sind Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus, Hass, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit angekündigt. Die Übersicht des zugrunde liegenden Artikels wird laufend ergänzt und aktualisiert. Kurzfristige Änderungen sind deshalb möglich.
Für den heutigen Donnerstag stehen unter anderem in Niedersachsen eine Demonstration gegen die AfD um 16:00 Uhr am Rathaus in Wardenburg, in Mecklenburg-Vorpommern die Kundgebung „Kein Kind ist illegal!“ in Rostock und im Saarland um 18:00 Uhr die Veranstaltung „Der Rechtsruck betrifft uns alle“ in St. Wendel auf dem Programm. In Hamburg gibt es ein offenes Antifa-Treffen im Café Nova, in Brandenburg den Stammtisch „Panketal ist bunt“. Auch online geht es los: Um 17:00 Uhr steht „Gemeinnützigkeit – dürfen Vereine sich politisch engagieren?“ an. In Weimar und Jena treffen sich Menschen zu offenen Antifa-Treffen, in Kaiserslautern lädt die Rote Hilfe zum Demo-Training, in Rostock gibt es außerdem ein offenes Antifa-Treffen und eine Gedenkveranstaltung.
Viele Termine, ein ziemlich voller November
In Baden-Württemberg laufen vom 01.–14.11. in Heidelberg an mehreren Tagen ganztägig Antifa-Orientierungswochen. Jeden Montag, also am 02., 09., 16., 23. und 30.11. um 11:55 Uhr, ist vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Kundgebung „5 vor 12! AfD-Verbot jetzt prüfen!“ geplant. Am 03.11. gibt es Veranstaltungen und offene Treffen in Freiburg, Achern, Pfullendorf, Metzingen und Heidelberg. Vom 04.–13.11. folgen offene antifaschistische Treffen, Plena und Diskussionsveranstaltungen in Freiburg, Mannheim, Villingen-Schwenningen, Tübingen, Ulm, Stuttgart, Ravensburg, Karlsruhe, Schwäbisch Hall und Pforzheim. Am 14.11. reisen Teilnehmende um 12:00 Uhr gemeinsam aus Schwäbisch Hall nach Stuttgart; um 14:00 Uhr beginnt dort „PRÜF Baden-Württemberg“ auf dem Schlossplatz. Vom 18.–27.11. sind weitere offene Plena und Treffen in Freiburg, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Tübingen, Mannheim und Nürtingen angekündigt. Am 21.11. gibt es eine Mahnwache der Omas gegen Rechts in Achern sowie einen Workshop gegen rechte und rassistische Parolen in Freiburg. Am 22.11. treffen sich die Omas gegen Rechts in Schwäbisch Hall, außerdem ist ein Seebrücke-Plenum in Mannheim geplant.
In Bayern stehen vom 01.–21.11. in Passau an zahlreichen Tagen die „Wochen zur Demokratie“ an. Vom 01.–13.11. gibt es Veranstaltungen und Treffen unter anderem in Altötting, Regensburg, Nürnberg, München, Hofheim am Taunus, Hergatz, Augsburg, Erlangen, Bamberg, Abensberg, Forchheim und Neustadt an der Aisch. Die Omas gegen Rechts halten am 06., 07., 13., 20. und 27.11. in Erlangen Mahnwachen ab; in München sind weitere Mahnwachen für den 07., 14., 21. und 28.11. angekündigt. Am 09.11. folgen Kundgebungen und Gedenkveranstaltungen zum 9. November in München, Allersberg und Passau. „PRÜF Bayern“ beginnt am 14.11. um 14:00 Uhr auf dem Münchner Geschwister-Scholl-Platz. Für den 21.11. sind ein Demokratie-Kongress in Landshut und eine Mahnwache in München vorgesehen. Vom 26.–29.11. gibt es Veranstaltungen in München, Pfaffenhofen und Nürnberg; am 29.11. ist in Lindenberg im Allgäu eine Veranstaltung gegen den Auftritt von Alice Weidel angekündigt.
Berlin setzt auf regelmäßige Formate: Am 01., 08., 15., 22. und 29.11. um 18:00 Uhr heißt es „Blankenburg für Demokratie und Menschlichkeit“ in einer evangelischen Kirche in Berlin-Blankenburg. Die Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus finden am 03., 08., 09., 10., 15., 17. und 26.11. statt. Offene Plena der Studierenden gegen Rechts sind für den 04., 11., 18. und 25.11. angesetzt. Am 09.11. wird an die Novemberpogrome am Viktoria-Luise-Platz und am Mahnmal Levetzowstraße erinnert. Am 14.11. um 14:00 Uhr folgt „PRÜF Berlin“ am Brandenburger Tor, am 17.11. um 18:00 Uhr ein offenes feministisches Antifa-Treffen im Eiertanz. Weitere Treffen und Veranstaltungen sind am 02. und 09.11. angekündigt.
Brandenburg plant am 04. und 18.11. um 17:00 Uhr offene antifaschistische Treffen in Strausberg. Am 05.11. findet der Stammtisch „Panketal ist bunt“ statt, am 08.11. putzen Kinder Stolpersteine in Hohen Neuendorf. Zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome wird am 09.11. in Bad Freienwalde eingeladen. Vom 10.–13.11. gibt es Veranstaltungen und einen Fachtag in Cottbus. Am 14.11. stehen „PRÜF Brandenburg“ in Potsdam und eine antifaschistische Konferenz der VVN-BdA auf dem Plan. Es folgen am 19.11. der offene Stammtisch „Frankfurt bleibt bunt“ in Frankfurt (Oder) und am 26.11. ein solidarischer Stammtisch in Jüterbog.
Auch an Hochschulen und in studentischen Gruppen ist einiges los. In Bremen treffen sich die Studierenden gegen Rechts am 03., 10., 17. und 24.11. um 19:00 Uhr zu offenen Plena an der Universität Bremen. Am 01.11. um 10:00 Uhr startet am Hollersee „Laufen gegen Rechts“, am 04.11. um 19:00 Uhr gibt es ein offenes Antifa-Treffen im BDP-Jugendhaus, am 14.11. „PRÜF Bremen“. Hamburg veranstaltet vom 01.–26.11. in Bergedorf an vielen Tagen die „Wochen des Gedenkens“. Am 03.11. um 20:00 Uhr beginnt im Centro Sociale ein Onboarding-Plenum, am 10. und 24.11. gibt es dort offene Treffen von „Aufstehen gegen Rassismus“. Am 11.11. steht im Millerntorstadion eine Informations- und Solidaritätsveranstaltung zum Budapest-Komplex an, am 14.11. um 14:00 Uhr „PRÜF Hamburg“ und am 18.11. um 17:00 Uhr eine Veranstaltung gegen die rechte Burschenschaft Germania. Weitere Termine umfassen Treffen und Gedenkveranstaltungen in Bergedorf.
Gedenken, Mahnwachen und „PRÜF“
In Hessen laufen vom 01.–08.11. Veranstaltungen in Marburg, Gelnhausen, Bad Hersfeld, Gießen, Darmstadt, Gersfeld, Wiesbaden, Frankfurt am Main, Fulda und Hungen. Am 09.11. gibt es eine Mahnwache der Omas gegen Rechts in Geisenheim sowie eine weitere Mahnwache in Gelnhausen. Vom 11.–13.11. folgen Treffen und Veranstaltungen in Darmstadt, Oestrich-Winkel und weiteren Orten. „PRÜF Hessen“ ist am 14.11. um 14:00 Uhr am Kranzplatz in Wiesbaden geplant. In Gelnhausen finden am 16., 23. und 30.11. um 18:00 Uhr Mahnwachen für Demokratie, Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt statt; am 23. und 30.11. sind dort weitere Demokratie-Mahnwachen angekündigt. Am 19.11. gibt es ein offenes Antifa-Treffen in Wiesbaden.
Mecklenburg-Vorpommern setzt am 02., 16. und 30.11. um 18:00 Uhr in Ludwigslust auf „Zusammen unter’m bunten Schirm“. Am 03.11. um 17:30 Uhr findet auf dem Schweriner Marktplatz eine Veranstaltung zur Prüfung eines AfD-Verbots statt. Offene antifaschistische Treffen in Wismar sind für den 04. und 18.11. angekündigt. Am 06. und 13.11. gibt es in Rostock Gedenkveranstaltungen und ein offenes Antifa-Treffen. Am 11.11. hält die Omas gegen Rechts in Boizenburg/Elbe eine Mahnwache. „PRÜF
