Der LHC Cottbus hat am Samstagabend in der Lausitz-Arena ein klares Zeichen gesetzt: Gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin gewann der Tabellenführer der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree mit 34:21 (18:9). 1.411 Zuschauer sahen, wie Cottbus auch sein achtes Saisonspiel ohne Niederlage beendete.

Schon nach 15 Minuten stand es 10:4 für die Gastgeber gegen den Tabellenvierten. Die Cottbuser Abwehr arbeitete kompakt und verteidigte früh, Schwerin wurde dadurch immer wieder zu Fehlern gezwungen. In der gesamten ersten Halbzeit brachte es der Gast lediglich auf neun Tore.

Cottbus bleibt vorne

Nach dem Seitenwechsel blieb der LHC auf dem Gaspedal. Mehrere schnelle Tore fielen direkt aus dem Tempospiel heraus. Wenn es langsamer wurde, kontrollierte Cottbus die Partie mit Positionsspiel, guter Ballverteilung und Druck aus dem Rückraum. Dazu kamen Eins-gegen-eins-Aktionen über die Außen – eine Mischung, bei der Schwerin kaum Luft bekam.

Ein wichtiger Rückhalt war Torhüter Filip Hancic. Nach Vereinsangaben hielt er nahezu 50 Prozent der Bälle. Trainer Bennett Speed bewertete die Leistung über die kompletten 60 Minuten in allen Bereichen als sehr gut und hob neben der Abwehr und der Torhüterleistung auch die emotionale sowie mentale Stärke seiner Mannschaft hervor.

Nicola Kuhlmey war mit sieben Treffern bester Cottbuser Torschütze. Kreisläufer Kastriot Jupa kam auf sechs Tore. Bereits eine Woche zuvor hatte der LHC beim Aufsteiger in Altlandsberg mit 38:33 gewonnen. Mit nun 16:0 Punkten bleibt Cottbus Tabellenführer.

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Als Nächstes nach Greifswald

Am kommenden Wochenende tritt der LHC bei der SG Uni Greifswald/Loitz an. Für das Umfeld an der Uni Greifswald ist das also ein durchaus interessanter Termin, auch wenn die Mannschaft aus Cottbus diesmal auswärts gefordert ist. Das nächste Heimspiel folgt am Sonntag, 15. November, um 17 Uhr gegen den HC Vorpommern-Greifswald.

Die Internetseite des LHC Cottbus lieferte für die Recherche keine lesbaren Nachrichteninformationen, sondern beschädigte beziehungsweise binäre Zeichenfolgen. Sachliche zusätzliche Angaben ließen sich daraus nicht gewinnen.

Eine Liga unterhalb der 3. Liga

Die Saison 2025/26 der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree gehört zu den zehn Regionalliga-Staffeln des Deutschen Handballbundes. Sie ist die höchste Spielklasse der Handballverbände Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg und folgt unmittelbar auf die 3. Liga. 14 Mannschaften nahmen teil; gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit Hin- und Rückrunde.

In dieser Saison wurden 182 Spiele ausgetragen und 10.777 Tore erzielt. Das entspricht durchschnittlich 59,21 Toren pro Partie. Bei Punktgleichheit entschied nach Abschluss der Runden der direkte Vergleich. Torschützenkönig wurde Diogo Teixeira mit 184 Toren.

Meister wurde der HV Grün-Weiß Werder, der in die 3. Liga 2026/27 aufstieg. Grünheider SV und SV Warnemünde stiegen in die Oberliga ihres jeweiligen Verbandes ab. Bei Absteigern aus der 3. Liga kann sich die Zahl der Absteiger aus der Regionalliga erhöhen.

Auch die Statistik abseits der Tore erzählt von einer körperlichen Saison: 287 Gelbe Karten wurden gezeigt, durchschnittlich 1,58 pro Spiel. Dazu kamen 1.337 Zeitstrafen, im Schnitt 7,35 je Partie, sowie 80 Rote Karten – durchschnittlich 0,44 pro Spiel. Die Angaben zur Tabelle wurden am 30. Juni 2026 abgerufen.